Oscars 2017: "Toni Erdmann" geht leer aus

Dass es nicht einfach würde, war klar: Gegen den Favoriten in der Kategorie des besten ausländischen Films konnte sich "Toni Erdmann" nicht durchsetzen.
| (stk/spot)
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Dass es nicht einfach würde, war klar: Gegen den Favoriten in der Kategorie des besten ausländischen Films konnte sich "Toni Erdmann" nicht durchsetzen.

Ganz Deutschland hat mit Regisseurin Maren Ade und ihrem weltweit gefeierten Film "Toni Erdmann" gebangt. In der Kategorie für den besten fremdsprachigen Film gab es allerdings in Form des iranischen Films "The Salesman" große Konkurrenz - übergroße Konkurrenz, wie sich aus deutscher Sicht herausstellte. Ohne, dass der Regisseur Asghar Farhadi in den USA weilte, wurde seine denkwürdige Dankesrede verlesen. Wissenschaftler Firouz Naderi und Weltraumtouristin Anousheh Ansari nahmen den Goldjungen stellvertretend für ihn an.

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Aus Solidarität zu seinen Landsleuten und den Menschen aus den Ländern, denen Donald Trump die Einreise in die Vereinigten Staaten verboten hatte, blieb Farhadi der Veranstaltung fern. Man dürfe nicht zwischen "Wir" und "Feinde" unterscheiden, schoss er in seiner verlesenen Dankesrede ganz klar gegen den US-Präsidenten, den sich die Oscar-Verleihung ohnehin als Ziel des Abends auserkoren hatte. Für Ade und ihre Stars Peter Simonischek und Sandra Hüller blieb ein unvergesslicher Abend und die Ehre der Nominierung.

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