Oscar-Panne: Jimmy Kimmel musste sich das Lachen verkneifen

Die Oscar-Panne bei der Krönung des besten Films ist das Gesprächsthema Nummer eins seit der Preisverleihung. Moderator Jimmy Kimmel hat nun seine Sicht der Dinge geschildert.
| (cam/spot)
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Die Oscars 2017 gehen mit einer legendären Panne in die Geschichtsbücher ein. Bei der Preisvergabe in der Kategorie "Bester Film" wurde fälschlicherweise das Musical "La La Land" als Gewinner genannt, obwohl das Drama "Moonlight" den Goldjungen bekommen sollte. Ein falscher Umschlag sorgte für Chaos und Verwirrung und ist seitdem das Gesprächsthema Nummer eins. Nun hat sich Moderator Jimmy Kimmel (49) in seiner Late-Night-Talkshow zu dem Geschehen auf der Oscar-Bühne geäußert - und einmal mehr Humor bewiesen, wie unter anderem "ET Online" berichtet.

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Bonnie vs. Clyde

"Auch wenn ich sicher bin, dass ihr es schon gehört habt, 'La La Land' war gleichzeitig der größte Gewinner und Verlierer der letzten Nacht", sagte Kimmel in seinem Eröffnungsmonolog am Montagabend (Ortszeit). Man könne erahnen, dass es eine seltsame Nacht war, wenn das Wort "Umschlag" auf Twitter trendet, so der 49-Jährige weiter. Er erklärte, dass Faye Dunaway (76) und Warren Beatty (79) deswegen den Award für den "Besten Film" übergeben haben, da ihr gemeinsamer Film "Bonnie und Clyde" dieses Jahr 50. Jubiläum feiert. "Clyde schubste Bonnie vor den Bus", scherzte Kimmel, nachdem noch einmal die Sequenz der Oscar-Nacht gezeigt wurde.

Denn Warren Beatty war sichtlich irritiert darüber, was auf der Karte im Umschlag stand. Also ließ er es Dunaway kurzerhand vorlesen. Kimmel saß zu diesem Zeitpunkt im Publikum, neben seinem "Frenemy" Matt Damon (46, "Jason Bourne"), um die Oscars mit einem weiteren Seitenhieb auf ihre Hassliebe zu beenden. Trotz der Verwirrung - schob Kimmel ein - stehe weiterhin fest: "Matt Damon hat verloren. Er war ein Loser." Damon habe Kimmel schließlich darauf aufmerksam gemacht, dass ein falscher Name genannt wurde, da er einen Bühnenmitarbeiter dies habe sagen hören.

Alles halb so wild?

"Ich dachte, dass wird der Moderator schon aufklären auf der Bühne. Und dann ist mir wieder eingefallen, dass ich der Moderator bin", erinnerte sich Kimmel. Auf der Bühne herrschte ihm zufolge leichtes Chaos: "Ich bin mir wie ein Idiot vorgekommen und mir haben alle leidgetan, aber gleichzeitig musste ich mich zusammenreißen, um nicht zu lachen." Kimmel stellte zudem klar, dass die Gerüchte, es sei ein Scherz seinerseits gewesen, falsch sind. Er hätte nicht nur den falschen Gewinner verkünden lassen, sondern sich etwas Monumentaleres einfallen lassen, sagte er lachend.

Außerdem seien die Proben zur Preisverleihung um ein vielfaches dramatischer gewesen. Es seien zwei riesengroße Bauteile der Kulisse auf die Bühne geknallt. "Etliche Menschen glaubten, es sei eine Bombe gewesen. Meine Frau hat unsere Tochter zum Schutz unter einen Tisch gezogen", so Kimmel. Seltsamerweise gäbe es davon kein Videomaterial. "Die Sache mit dem Umschlag rangiert auf einem entfernten zweiten Platz in der Katastrophenkategorie", scherzte der 49-Jährige abschließend.

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