Ornella Muti möchte russische Staatsbürgerschaft beantragen

In der Vergangenheit hat Ornella Muti immer wieder ihre Verbundenheit zu Russland hervorgehoben. Jetzt möchte die italienische Schauspielerin laut übereinstimmenden Medienberichten die russische Staatsbürgerschaft beantragen.
(wue/spot) |
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Die italienische Schauspielerin Ornella Muti, hier im Mai in Cannes, hat russische Wurzeln.
Die italienische Schauspielerin Ornella Muti, hier im Mai in Cannes, hat russische Wurzeln. © imago images/ABACAPRESS/Domine Jerome

Ornella Muti (71), die in Rom geboren wurde, ist seit Jahrzehnten einer der großen Filmstars Italiens. Die Schauspielerin, die russische Wurzeln hat, hat in den vergangenen Jahren immer wieder ihre Nähe zu Russland betont. Wie jetzt bekannt wird, möchte Muti zusammen mit ihrer Tochter Naike Rivelli (51) die russische Staatsbürgerschaft beantragen.

Rivelli habe dies unter anderem laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" erklärt, die sich auf ein Gespräch von Mutis Tochter mit der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti beruft. Man habe russische Wurzeln und könne seine Herkunft nicht verleugnen, habe jene gesagt. Viele Italiener liebten außerdem Russland, habe die 51-Jährige zudem behauptet.

Ornella Muti sprach schon vor Jahren davon

Muti hat bereits vor Jahren davon gesprochen, dass sie russische Staatsbürgerin werden möchte. Schon im Jahr 2018 betonte sie im Gespräch mit der ebenfalls staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS, dass sie gerne Bürgerin des Landes werden würde. Sie habe eine Wohnung in Moskau und eine Aufenthaltsgenehmigung, "aber keinen russischen Pass", sagte Muti damals. Sie wolle "gerne die russische Staatsbürgerschaft annehmen. Warum nicht?"

Schon bei dieser Gelegenheit verwies Muti auf ihre russischen Wurzeln, die ihrer Angabe nach womöglich zum Teil erklärten, warum ihre Familie so künstlerisch veranlagt sei. Ihre Großmutter ist Pianistin gewesen.

Dass Muti die russische Staatsbürgerschaft beantragen möchte, wurde bereits 2016 gemunkelt. Die erwähnte Wohnung kaufte sie laut Angaben von TASS in eben jenem Jahr.

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