Oprah Winfrey: Präsidentschaftskandidatur doch nicht vom Tisch?

Viele Amerikaner wünschen sich, dass Oprah Winfrey bei den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2020 als Kandidatin antritt. Sie selbst lehnte bisher öffentlich ab. In einem aktuellen Interview klingt das allerdings etwas anders.
| (hom/spot)
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Seit ihrer flammenden Rede bei den Golden Globes wünschen sich viele Amerikaner Oprah Winfrey (64, "Food, Health and Happiness") als Präsidentin der USA. Doch einer Kandidatur erteilte die legendäre TV-Moderatorin schon mehrfach eine Absage. Im Interview mit der "Bild am Sonntag" hält sie sich allerdings ein kleines Hintertürchen offen. Auf die Tatsache angesprochen, dass auch Entertainer wie Arnold Schwarzenegger oder Ronald Reagan zunächst nicht in die Politik wollten, schließlich aber doch dort landeten, sagte sie: "Das stimmt. Und man soll bekanntlich niemals nie sagen."

 

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"Die Politik ist ein knallhartes Business"

 

Doch Winfrey erklärt auch, dass sie glaube, "zu ehrlich" für das Amt eines Präsidenten zu sein. "Ich will Menschen helfen, ich will alle immer nur glücklich machen. Ich bin kein Mensch für harte und unfaire Entscheidungen", so Winfrey. "Die Politik ist ein knallhartes Business. Dagegen ist Entertainment ein echtes Zuckerschlecken." Dass ihr Menschen "Oprah for President" entgegenrufen, sei aber "ein schönes Gefühl" muss sie im Gespräch mit "BamS" zugeben.

"Mein ganzes Leben habe ich versucht das Leben anderer zu verbessern. Wenn die Leute es mir mit einer solchen Botschaft danken, dann ist das eine Bestätigung", so Winfrey, die sich deshalb aber nicht berufen fühle, eine Kampagne zu planen.

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