Opernstar Andrea Bocelli reagiert auf Kritik von Timothée Chalamet

Offenbar ohne Grund hat Timothée Chalamet kürzlich die Oper und das Ballett verspottet. Der Sänger Andrea Bocelli reagiert jetzt mit versöhnlichen Worten.
(wue/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Timothée Chalamet (l.) hält Oper und Ballett im Gegensatz zu Andrea Bocelli für überholt.
Timothée Chalamet (l.) hält Oper und Ballett im Gegensatz zu Andrea Bocelli für überholt. © [M] imago/CTK Photo / imago images/Avalon.red

Mit nur wenigen Worten hat der Schauspieler Timothée Chalamet (30) kürzlich Teile der Kulturbranche weltweit gegen sich aufgebracht. Offenbar ohne Grund verspottete er die Oper und das Ballett als überholte Kunstformen, die niemanden mehr interessieren würden. Der italienische Opernstar Andrea Bocelli (67) äußert sich jetzt im Gespräch mit dem US-Magazin "People" zu der Angelegenheit.

Bocelli: "Keine Künste der Vergangenheit"

"Ich glaube, wir neigen häufig dazu, Abstand zu dem zu halten, was wir noch nicht wirklich kennengelernt haben", ist Bocellis Ansicht. "Oper und Ballett sind Kunstformen, die Jahrhunderte überdauert haben und weiterhin das menschliche Herz ansprechen, weil sie ein tiefes Bedürfnis nach Schönheit, Wahrheit und Emotionen erfüllen", erklärt er weiter. "Sie sind keine Künste der Vergangenheit, sondern lebendige Sprachen, die uns noch immer bewegen, zum Nachdenken anregen und verschiedene Generationen zusammenbringen können."

Er selbst zeigt sich in diesem Zusammenhang diplomatisch. Bocelli glaube, dass Chalamet als "empfindsamer Künstler", der die Kraft von Emotionen verstehe, womöglich eines Tages merken werde, dass auch die Oper und der Tanz aus ein und derselben Quelle schöpfen. Um dem Schauspieler die Künste näherzubringen, wolle er Chalamet gerne bei einem seiner eigenen Konzerte begrüßen. "Manchmal reicht es schon, diese Musik wenige Minuten lang live zu hören, um zu verstehen, warum sie nach Jahrhunderten immer noch auf der ganzen Welt geliebt wird", fügt er an.

Der Hollywoodstar hatte mit einer beiläufig wirkenden Bemerkung kürzlich für großes Aufsehen gesorgt. Im Gespräch mit seinem Kollegen Matthew McConaughey (56) sagte Chalamet: "Ich möchte nicht bei Ballett oder Oper oder anderen Dingen arbeiten, wo man sagen muss: 'Hey, erhaltet diese Sache am Leben, obwohl sich eigentlich niemand mehr dafür interessiert.'" Er merkte selbst an, sich ohne Grund kritisch geäußert zu haben und erklärte, Respekt vor "all den Ballett- und Opernleuten da draußen" zu besitzen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.