Oliver Pocher: Seine Tochter stoppte seine Sprüche über ihre Mutter

Oliver Pocher (48) hat sich vor Jahren eine Regel auferlegt, an die er sich bis heute hält: Vor seinen Kindern fällt kein abfälliger Satz über deren Mütter. Den Anstoß dazu gab ihm seine älteste Tochter Nayla, damals zehn Jahre alt. In der neuen Folge seines Podcasts "Patchwork Boys", den er gemeinsam mit Pietro Lombardi (34) aufnimmt, erzählt der Comedian, wie es dazu kam.
Ein missglückter Gag zu viel
Rund sechs Jahre ist das her: Vater und Tochter waren auf einer Bootstour in Paris unterwegs. Nayla wollte sich etwas an einem Automaten kaufen, Pocher hatte kein Bargeld dabei. Statt es dabei zu belassen, schob er einen Seitenhieb auf ihre Mutter Sandy Meyer-Wölden (43) hinterher: "Hier, guck mal, kein Geld. Wieder mal Mama, kein Geld. [Dann] gibt's halt auch nix", zitiert "Bunte" aus Pochers Erinnerung in dem Podcast.
Gemeint war das als Gag. Bei seiner Tochter kam es anders an. Nayla fing an zu weinen und stellte ihren Vater zur Rede. An ihre Worte erinnert sich Pocher noch heute: "Du machst immer so einen doofen Spruch gegen Mama und das macht sie nie bei dir - über dich."
"Ein Schlüsselerlebnis"
Die beiden hätten anschließend lange darüber gesprochen, berichtet der 48-Jährige. Er entschuldigte sich bei seiner Tochter und zog eine Konsequenz, die bis heute gilt: "Das war auch für mich ein Schlüsselerlebnis, dass ich nie vor den Kindern in irgendeiner Art und Weise einen doofen Spruch mache gegen die Mutter."
Das betrifft nicht nur die Kinder aus der Ehe mit Meyer-Wölden. Auch vor seinen beiden Söhnen aus der Ehe mit Amira Aly (33), fünf und sechs Jahre alt, verkneift sich Pocher demnach entsprechende Bemerkungen.
Öffentlich bleibt der Ton rau
Konfliktfrei sind Pochers Beziehungen zu seinen Ex-Frauen deshalb nicht. Mit Sandy Meyer-Wölden hat er nach zeitweiligen Differenzen zuletzt ein gemeinsames Podcast-Comeback angekündigt. Mit Amira Aly dagegen liefert er sich seit Monaten öffentliche Wortgefechte.
Im Mai wurde bekannt, dass die 33-Jährige ein Kind von ProSieben-Moderator Christian Düren (36) erwartet, mit dem Pocher bereits eine juristische Auseinandersetzung ausgetragen hat. Dass er von der Schwangerschaft aus den Medien erfuhr, nannte Pocher "beschissen und respektlos". Anfang Juni legte er im Podcast nach: "Ich gehe davon aus, dass Amira weiterhin eine Fake-Schwangerschaft hat. Weil ich weiß es ja nur aus der Zeitung." Von der Geburt werde er vermutlich ebenfalls aus der Presse erfahren.
Bühne und Kinderzimmer sind zweierlei
Solche Aussagen werden die Podcast-Zuhörer auch weiterhin zu hören bekommen. Pocher zieht im Podcast eine Trennlinie zwischen dem, was er öffentlich sagt, und dem, was er seinen Kindern sagt. Wenn er sich über die neuen Partner seiner Ex-Frauen äußert oder über den Patchwork-Alltag lästert, sei das "Teil des Jobs".