Olaf Schubert verrät seine "mangelhafte" Strategie für "LOL"
Ab Mitte Mai ist Olaf Schubert (58) in der neuen Staffel von "LOL: Last One Laughing" dabei - bereits zum vierten Mal. Deshalb weiß der Komiker genau, wie schwer es wirklich ist, nicht zu lachen. "Wenn alle nur gucken und nicht lachen, ist das der Albtraum schlechthin, die Höchststrafe", sagt Schubert in der deutschen Ausgabe des "Playboy" über die besondere Herausforderung des Formats.
Trotz aller Konkurrenz mit den anderen Comedians gehe es hinter den Kulissen aber überraschend herzlich zu, berichtet der 58-Jährige. "Es gibt ja die kleinen Pausen zwischendurch, da kann man sich dann mal Respekt zollen und zum Beispiel sagen: ,Das hast du aber gut gemacht. Du dumme Sau'", erzählt Schubert.
Schubert trat bereits in Staffel 3 (2022) und Staffel 5 (2024) an und war außerdem Teil des Halloween-Specials 2024. In Staffel 3 belegte er Platz sechs, in Staffel 5 schaffte er es auf den dritten Platz. Eine echte Strategie, um das eigene Lachen zu unterdrücken, habe er allerdings bis heute nicht entwickelt. "Meine Strategie ist zweifelsfrei mangelhaft, eigentlich gibt es gar keine", gibt der Komiker offen zu. Schließlich müsse man gleichzeitig versuchen, ernst zu bleiben und die anderen zum Lachen zu bringen - eine Kombination, die ihm schwerfällt: "Ich bin monotasking, ich kann nur eine Sache und nicht mal die gleichzeitig."
In der siebten Staffel, die am 14. Mai startet, trifft Schubert unter anderem auf Carolin Kebekus, Elton, Michelle Hunziker, Tedros Teclebran sowie Barbara Schöneberger.
"Gibt nichts sozialeres, als gemeinsam zu lachen"
Seit einigen Jahren gehört Olaf Schubert auch zum Ensemble der "heute-show" im ZDF. Gerade die politische Aktualität der Sendung empfinde er als Herausforderung: "Ich kriege nicht immer so viel mit, ich bin keiner, der die ,Süddeutsche Zeitung' jeden Tag von vorne bis hinten auswendig lernt." Die Arbeit an der Show zwinge ihn dazu, sich intensiv mit politischen Themen auseinanderzusetzen. "Man darf das allerdings auch nicht zu oft machen, sonst kommt es zu zerebralem Mumps", scherzt er.
Zur Frage, ob Humor gesellschaftlich oder politisch etwas bewirken könne, äußert sich Schubert eher nüchtern. "Im politischen Sektor glaube ich nicht, dass er eine Brandmauer stärken kann", sagt er mit Blick auf Rechtsextremismus. Humor habe für ihn vor allem etwas Verbindendes: "Es gibt doch nichts Sozialeres, als gemeinsam über Dinge zu lachen."
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