Offene Worte von "Frühstücksfernsehen"-Star: Karen Heinrichs spricht über Nervenzusammenbruch
Das "Sat.1-Frühstücksfernsehen" ist für seichte Unterhaltung am frühen Morgen bekannt. Das Team um Marlene Lufen (55), Matthias Killing (46) und Alina Merkau (39) ist meistens gut gelaunt – doch gehen die Fernsehstars auch offen mit den Herausforderungen des Lebens um. Für Moderatorin Karen Heinrichs (51) ist es ein besonders wichtiges Anliegen, auch über Symptome ihrer Perimenopause aufzuklären.
"Frühstücksfernsehen"-Stars: "Von Nervenzusammenbruch zu Nervenzusammenbruch"
Matthias Killing und Karen Heinrichs moderieren zusammen den Podcast "Redebedarf". In der neuesten Folge erreicht das Fernsehduo ein Leserbrief von einer Dame namens Vera. Diese schreibt: "Karen, ich feiere deine Single-Mom-Positivity. [...] Ich bin auch alleinerziehend, auch in der Perimenopause, [...] auch regelmäßig am Rande des Nervenzusammenbruchs wegen der schwierigen Logistik, immer alles unter einen Hut zu bekommen.[...]"
Diese Zeilen bewegen sogar Matthias Killing: "Regelmäßig am Rande des Nervenzusammenbruchs, sagt die liebe Vera. Und ich sage: Ja, das können viele fühlen, glaube ich." Denn auch der 46-Jährige fühlt sich von der beschriebenen Überforderung angesprochen, was er sehr bedauert: "Wir haben nur ein Leben und es ist doch eigentlich schade, dass ich immer so von Nervenzusammenbruch zu Nervenzusammenbruch zu Nervenzusammenbruch gehe."

Karen Heinrichs meint daraufhin zu ihrem Kollegen: "Pass auf, ich arbeite da ja auch an mir, weil ich das auch nicht ständig haben möchte." Die 51-Jährige erklärt: "Ich habe da auch so ein paar Hilfsmittelchen. Ich höre viele Podcasts, die mir guttun […] oder ich habe eine App, die mir ein bisschen hilft in den Wechseljahren."
Karen Heinrichs in der Natur: "Diesen Moment halte ich fest"
Daraufhin kommt Karen Heinrichs auf den wichtigsten Tipp zu sprechen, den sie Betroffenen geben möchte: "Aber ich nehme mir tatsächlich […] Zeit: Ganz kurze Momente, weißt du? Ganz, ganz kurze Momente und dann vor allem auch in der Natur. […] Mir tut die Natur unheimlich gut."
Eine Erkenntnis, die die 51-Jährige im Laufe der Zeit erlangt hat: "Man muss erstmal herausfinden, was einem guttut. Und deswegen bin ich so oft auf dem Ponyhof." Karen Heinrichs erlebte dort einen wichtigen Aha-Moment: "Ich habe da gesessen, ich habe rausgeguckt, und da waren Rehe und da lief ein Fuchs und dann war ich glücklich."
Damals sei ihr ein Gedanke gekommen: "Ich habe zwei gesunde Kinder, geil, diesen Moment halte ich fest. Gerade jetzt geht es mir gut, ich bin glücklich, ich habe im Moment keine finanziellen Sorgen und, wie gesagt, gesundheitlich ist alles supi und jetzt geht es mir gut." Aus Situationen wie dieser könne die sympathische Moderatorin Kraft schöpfen.
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