Ochsenknecht, Culcha Candela und Co.: Kritik an Millionen-Spenden

Natascha Ochsenknecht, Culcha Candela und Detlev Buck reagieren auf die Millionenspenden für die Kathedrale Notre-Dame in Paris mit Unverständnis.
| (tae/spot)
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Gleich mehrere deutsche Promis wundern sich über die die Millionenspenden nach dem Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame: "Auf der Welt verhungern Menschen, weil kein Geld da ist. Kulturgut muss geschützt und unterstützt werden, keine Frage, aber Menschen sollten an erster Stelle stehen", kommentiert Natascha Ochsenknecht (54) in einem Instagram-Post ein Foto des brennenden Turms von Notre-Dame.

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Sie finde es traurig, "dass innerhalb kürzester Zeit über 700 Millionen Euro an Spenden für den Wiederaufbau gesammelt wurden".

 

Auch dadurch ist Notre-Dame so bekannt geworden: Kaufen Sie hier die Disney-Verfilmung des Buches "Der Glöckner von Notre-Dame"!

Culcha Candela sind derselben Meinung

Ähnlicher Meinung ist auch die Band Culcha Candela ("Monsta"). In einem Facebook-Post hinterfragen die Bandmitglieder nicht nur die enorme Spendensumme. Sie greifen die Kirche auch direkt an. Unter anderem heißt es in dem langen Post: "Baut die Kirche auf, die ist schön. Aber kümmert Euch doch bitte auch um schlimmere Schicksale. Bringt diesen Vatikan mal zum Tacheles reden!"

Kritik à la Detlev Buck

Regisseur Detlev Buck (56, "Bibi & Tina - Der Film") reagierte auf seine Art. Er teilte auf Instagram ein kurzes Video, in dem ein brennender Holzhaufen zu sehen ist, zweimal. Seine Kommentare jeweils dazu: "Alles abgebrannt. Spenden willkommen." Und "Spenden von Milliardären würde ich auch öffentlich machen."

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Der riesengroße Shitstorm unter den Promi-Posts, den vor allem Culcha Candela offenbar erwartet hatten - sie schlossen ihren Kommentar mit "Let the Shitstorm begin!" - blieb allerdings aus. Im Gegenteil: Viele Fans stimmten sogar zu. Andere gaben dagegen zu bedenken: "Da vergleicht man Äpfel mit Birnen"...

Im hölzernen Dachstuhl der Kathedrale Notre-Dame de Paris war am Montagabend ein Großbrand ausgebrochen, der erst am Dienstag gelöscht werden konnte. Für den Wiederaufbau waren weltweit schnell mehr als 700 Millionen Euro an Spenden zusammengekommen - allein 100 Millionen davon versprach Francois-Henri Pinault (56), Milliardär, Mäzen und Ehemann von Hollywood-Star Salma Hayek (52).

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