Nova Meierhenrich offenbart: Sie wurde mit dem Tod ihres Vaters erpresst

2011 verlor Moderatorin Nova Meierhenrich ihren Vater durch Suizid. Jetzt offenbart sie, dass sie von einer Zeitung zu einem Statement erpresst werden sollte.
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Nova Meierhenrich verlor 2011 ihren Vater Thomas. Den medialen Umgang mit diesem persönlichen Thema prangert sie heute an.
Nova Meierhenrich verlor 2011 ihren Vater Thomas. Den medialen Umgang mit diesem persönlichen Thema prangert sie heute an. © BrauerPhotos / O.Walterscheid

Heute spricht Nova Meierhenrich offen über das Thema psychische Erkrankung und den Tod ihres Vaters. Thomas Meierhenrich starb 2011 nach langer Depression. Viele Monate wollte sich die ehemalige VIVA-Moderatorin nicht dazu äußern. Jetzt enthüllt sie jedoch, dass sie von einer Zeitung für ein Statement zum Tod ihres Vaters erpresst wurde.

Nova Meierhenrich prangert Zeitung an

"Ich habe 18 Jahre lang die Geschichte meiner Familie geschützt – aus gutem Grund – bis eine Zeitung ein Jahr nach dem Tod meines Vaters bei mir anrief und mich quasi am Telefon erpresste", sagt Nova Meierhenrich im Gespräch mit "Gala". Ihr sei gesagt worden, dass der Suizid ihres Vaters auf der Titelseite landen würde, ob sie das wolle oder nicht. "Ich könne mich aber gerne dazu äußern. Mit welchem Recht?"

Um welches Blatt es sich gehandelt hat, verrät sie allerdings nicht. Sie sei damals nicht in der Verfassung gewesen, um juristisch dagegen vorzugehen. "Wenn ich damals nicht völlig überfordert gewesen wäre, hätte ich kein Interview gegeben, sondern mir einen Anwalt genommen."

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Wie geht es Nova Meierhenrich heute?

Zu ihrem Vater pflegte Nova Meierhenrich eine innige Beziehung. Nachdem bei ihm eine schwere Depression festgestellt wurde, versuchte die Moderatorin ihn zu unterstützen. "Als klar war, dass er krank ist, habe ich mich viel mit meiner Mutter ausgetauscht, mit der ich ein sehr enges Verhältnis habe und habe versucht, meinen Vater mit Aktivitäten wie Ausflügen aus seinem Schneckenhaus zu holen."

Die 47-Jährige erklärt, dass sie damals sogar an Co-Depression gelitten habe: "Ich habe nicht geschafft, mich zu schützen, mich abzugrenzen." Nova Meierhenrich kämpfte dagegen an und machte eine Therapie. Auch heute hat sie noch eine enge Beziehung zu ihrem verstorbenen Vater, der anonym in Dänemark bestattet wurde. "Ich besuche ihn mehrmals im Jahr und erzähle ihm von meinem Leben."


Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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