Nicola Coughlan nutzt soziale Medien nur noch für berufliche Zwecke

Nicola Coughlan geht bei sozialen Medien einen radikalen Weg: Privat hat die Schauspielerin mit den Apps abgeschlossen. Sobald sie etwas für ihren Beruf gepostet hat, löscht sie diese sogar wieder von ihrem Handy.
(ae/spot) |
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Nicola Coughlan bei der Londoner Premiere für den Film "Der Wunderweltenbaum".
Nicola Coughlan bei der Londoner Premiere für den Film "Der Wunderweltenbaum". © ddp/CAMERA PRESS/Joanne Davidson

"Bridgerton"-Star Nicola Coughlan (39) will ihre Social-Media-Konten künftig nur noch beruflich nutzen. Das verriet die Schauspielerin bei der Premiere des Films "Der Wunderweltenbaum" in London.

"Ich lade mir Social-Media-Apps nur herunter, wenn ich etwas posten will, und lösche sie danach sofort wieder, weil sie wirklich negative Auswirkungen haben können", sagte Nicola Coughlan im Gespräch mit der "BBC". Die 39-Jährige war in der Vergangenheit häufig Ziel beleidigender Kommentare - besonders oft wegen ihres Gewichts.

"Kein Interesse an Body Positivity"

In der April-Ausgabe der britischen "Elle" erzählte Nicola Coughlan, dass sie vor den Dreharbeiten zur dritten "Bridgerton"-Staffel, in der ihre Figur Penelope im Mittelpunkt stand, "eine Menge Gewicht verloren" habe - beleidigt worden sei sie trotzdem. Lob für ihre Figur habe sie jedoch nie gemocht, weil sie das Gefühl habe, dass dadurch ihre Arbeit in den Hintergrund rücke. "Was ich manchmal sage und was die Leute verärgert, ist, dass ich kein Interesse an Body Positivity habe", erklärte sie. "Als Kind habe ich mir darüber nie Gedanken gemacht. Ich habe Schauspieler nicht angeschaut und über ihre Körper nachgedacht. Deshalb ist es mir eigentlich egal."

Auch ihre Kollegen Andrew Garfield (42) und Claire Foy (41) teilten Nicola Coughlans Kritik an sozialen Medien. Garfield ergänzte, er mache sich große Sorgen über die Auswirkungen auf junge Menschen. "Je mehr wir diese technologische Revolution erleben, desto mehr verstehen wir, dass unser Bewusstsein gekapert wird", sagte er. Aufmerksamkeit werde zur Ware gemacht und von Technologieunternehmen ausgebeutet und missbraucht. Dem 42-Jährigen liege das Thema "sehr am Herzen". Deshalb müsse man sich bewusst von der ständigen digitalen Reizüberflutung lösen und sich wieder mit beständigen Dingen wie der Natur verbinden.

"Der Wunderweltenbaum" ist ein Abenteuerfilm von Ben Gregor. Er basiert auf der Kinderbuchreihe "The Faraway Tree" von Enid Blyton und kommt am 30. April in die deutschen Kinos.

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