Neues "Vogue"-Cover setzt Zeichen für Vielfalt

Die US-"Vogue" setzt mit ihrem September-Cover ein Zeichen. Plus-Size- und Transgender-Models stehen im Mittelpunkt, während Branchenlieblinge wie Bella Hadid, Kaia Gerber und Madonnas Tochter Lourdes als Randfiguren zu sehen sind.
| (ili/spot)
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Branchenlieblinge als Randfiguren: Bella Hadid (r.) und Kaia Gerber.
Branchenlieblinge als Randfiguren: Bella Hadid (r.) und Kaia Gerber. © FashionStock.com/Shutterstock.com

Die Models Bella Hadid (24), Kaia Gerber (19) und Madonnas Tochter Lourdes Leon (24) zieren das Cover der September-Ausgabe des US-Magazins "Vogue". Doch die Branchenlieblinge stehen diesmal nicht im Mittelpunkt. Sie sind nur drei unter vielen.

Außerdem auf dem Cover zu sehen sind das chinesisch-amerikanische Model Sherry Shi, das südsudanesisch-amerikanische Model Anok Yai (23), die Plus-Size-Models Yumi Nu (24) und Precious Lee (31) sowie das Transgender-Model Ariel Nicholson (20).

Und noch etwas ist ungewöhnlich: Die unterschiedlich gekleidete Gruppe sitzt in der Condé-Nast-Verlagsredaktion in New York City um einen Schreibtisch herum, an dem ein Redakteur am Computer arbeitet.

Mangelnde Vielfalt ist Vergangenheit

Das Heft steht unter dem Motto "New Beginnings" und zeigt Models, die laut Zeitschrift "die Definition von Schönheit in Frage stellen". Die Models werden als "Vorreiter eines aufregenden Wandels in der Branche" bezeichnet, die neu definieren, "was es bedeutet, Einfluss zu haben und sichtbar zu sein".

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Mit der neuen Ausgabe hat das Magazin sein bisher vielfältigstes Cover vorgestellt, was dem angeschlagenen Ruf entgegenwirken könnte.  In der Vergangenheit waren die Blattmacher wegen mangelnder Vielfalt und der Förderung eines engen Schönheitsideals in die Kritik geraten.

Auch Chefredakteurin Anna Wintour (71) sah sich zahlreichen Rücktrittsforderungen ausgesetzt, nachdem ihr vorgeworfen wurde, weiße, dünne Mitarbeiter zu bevorzugen und Diskriminierung bei dem Magazin zuzulassen.

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