Neues Statement: Collien Fernandes erhält Unterstützung

Nach den von ihr erhobenen Vorwürfen gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen hat sich Collien Fernandes erneut zu Wort gemeldet. Sie deutet an, derzeit wohl kaum eine ruhige Minute zu haben. Die Moderatorin erhält aber erneut viel Unterstützung.
(wue/spot) |
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Wegen Sicherheitsbedenken hat Collien Fernandes erklärt, nicht wie geplant an einer Demo am Donnerstag teilzunehmen.
Wegen Sicherheitsbedenken hat Collien Fernandes erklärt, nicht wie geplant an einer Demo am Donnerstag teilzunehmen. © imago images/Future Image/Nicole Kubelka

Seit dem Bekanntwerden der Vorwürfe von Collien Fernandes (44) gegen Christian Ulmen (50) scheint die Moderatorin kaum noch eine ruhige Minute zu haben. Das deutet sie in einem neuen Statement auf Instagram an. In dem Beitrag schildert sie Vorwürfe gegen ihren ehemaligen Partner und berichtet davon, dass es mittlerweile offenbar auch Verschwörungserzählungen in dem Fall gibt.

Die derzeitige Lage scheint ihre Zeit stark in Anspruch zu nehmen, der Druck ist offenbar riesig. So schreibt Fernandes, "im 5-Minuten-Takt" lange Fragebögen der Presse zu erhalten, "die ich bitte schnellstmöglich beantworten möge". Die Moderatorin erklärt: "Ich komme nicht mehr hinterher! Ich kann nicht mehr! Ich habe auch noch andere Dinge zu tun!"

Zudem deutet Fernandes an, dass offenbar Unwahrheiten verbreitet werden, wenn sie diese Fragebögen nicht in vollem Umfang beantwortet. "Und wenn ich das alles nicht schaffe, wird aus jeder nicht beantworteten Frage eine Verschwörungstheorie gestrickt", berichtet sie.

Vor wenigen Tagen hatte die Moderatorin in einem Bericht des "Spiegel" schwere Anschuldigungen gegen Ulmen, die eine Welle an Bestürzung und Solidarität ausgelöst haben, erhoben. Demzufolge habe sie auch im Jahr 2025 gegen ihren Ex-Partner Anzeige in Spanien erstattet. Ob das Verfahren eingestellt werde oder eine Anklage erhoben werde, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels demnach offen. Rechtliche Schritte würden eingeleitet, da die Berichterstattung "aus mehreren Gründen rechtswidrig" sei, teilte Ulmens Anwalt mit. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Viel Solidarität für Fernandes und andere Betroffene

Bereits kurz nach der Veröffentlichung des Berichts hatten sich viele Menschen, darunter zahlreiche prominente Persönlichkeiten, zu Wort gemeldet und Solidarität signalisiert. Auch in den Kommentaren zum neuesten Beitrag zeigen Followerinnen und Followern sowie Prominente Unterstützung.

"Wahnsinn. Volle Solidarität!", schreibt etwa der Schauspieler Marcus Mittermeier zu dem aktuellsten Beitrag Fernandes'. Auch der Sänger Oli P. unterstützt die Moderatorin: "Halt durch!" Ihr Moderatorenkollege Chris Wackert schreibt: "Das ist alles so unglaublich. Du wirst gesehen [und] gehört." Die Schauspielerin Katy Karrenbauer zeigt ebenso Unterstützung: "Ich verstehe dich absolut!!!! Halte den Kopf oben! Unzählige Menschen stehen hinter dir und danken dir!!!!!! Ich sende dir ganz viel Kraft, Zuversicht und Liebe." Die Moderatorin Susann Atwell pflichtet bei: "Volle Solidarität! Danke, dass du das machst. Halt durch."

In Solidarität mit Fernandes und den vielen weiteren Betroffenen sexualisierter und digitaler Gewalt wurden seit Bekanntwerden der Vorwürfe bereits mehrere Demonstrationen initiiert - darunter am heutigen Donnerstag in Hamburg. Am vergangenen Sonntag waren in Berlin laut eines neu gegründeten Bündnis namens "Feminist Fight Club" rund 13.000 Menschen auf die Straße gegangen. Die Polizei sprach laut Medienberichten von etwa 6.700 Teilnehmenden.

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

Am 25. März hatte Fernandes bei Instagram mitgeteilt, der Demo in Hamburg fernzubleiben, obwohl sie erst teilnehmen wollte. Die Moderatorin habe zuletzt Morddrohungen erhalten. "Eigentlich plante ich dort hinzugehen, dort zu sprechen", schrieb Fernandes. "Mittlerweile gibt es aber ernsthafte Sicherheitsbedenken, aufgrund von Morddrohungen gegen mich." Sie fragte: "Ist das Eure Art, liebe Frauenhasser, damit umzugehen? Wie sollen denn Frauen künftig den Mut haben, aufzubegehren, wenn das Eure Antwort ist - man so mundtot gemacht wird?"

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