"NCIS"-Star Mark Harmon: Dieser Anruf veränderte sein Leben

Bevor Mark Harmon zum Gesicht von "NCIS" wurde, arbeitete er in der Werbebranche. Wie ein spontaner Anruf bei einer Produktionsfirma alles veränderte, hat der 74-Jährige nun in einem Podcast erzählt.
(ili/spot) |
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Mark Harmon: So wichtig war Eigeninitiative für die Karriere des Serienstars.
Mark Harmon: So wichtig war Eigeninitiative für die Karriere des Serienstars. © imago/Newscom / AdMedia / Billy Bennight

Der Schauspieler Mark Harmon (74), bekannt als Special Agent Leroy Jethro Gibbs aus der CBS-Serie "NCIS", hat über die Anfänge seiner Laufbahn gesprochen. In einer Folge des Podcasts "The Fifth Column" mit den Hosts Kmele Foster, Michael Moynihan und Matt Welch erzählte er, dass ein spontaner Telefonanruf den Weg ins Filmgeschäft öffnete.

Vor seinen ersten Schauspielrollen war Harmon als Merchandising-Direktor in der Werbebranche tätig. Er habe seinen Eltern damals erklärt, dort nicht weitermachen zu können: "Als die Sache mit der Werbung aufhörte, wusste ich einfach, dass ich da raus und etwas anderes machen musste." Schauspielunterricht habe er zwar genommen, doch ein Agent oder ein konkreter Plan hätten gefehlt.

Ein Anruf bei der Produktionsfirma als Wendepunkt

Den Impuls für den Wechsel lieferte ausgerechnet ein Fernsehabend. Beim Anschauen der Krimiserie "Dragnet" sei ihm das Senderlogo der Produktionsfirma Mark VII Limited aufgefallen, schildert der Schauspieler. Er habe die Telefonnummer herausgesucht und kurzerhand angerufen. Am anderen Ende meldete sich eine Sekretärin, die den unbekannten Anrufer nicht abwimmelte, sondern an Jack Webb (1920-1982) durchstellte - den Kopf hinter der Firma.

"Wir haben ein paar Minuten gesprochen, und er sagte: 'Warum kommen Sie nicht vorbei und reden mit mir?'", erinnerte sich Harmon im Podcast. Das Treffen bei Universal sei für ihn ein großer Moment gewesen. Webb habe ihm vor allem zugehört und schließlich auf Harmons Vergangenheit als College-Quarterback verwiesen: Wer auf dem Spielfeld so tue, als habe er den Ball, beherrsche bereits eine Form des "Als-ob"-Spiels und damit eine Grundlage des Schauspielberufs.

Familiäre Wurzeln in Sport und Showbusiness

Harmon wuchs in einem Umfeld auf, das beide Welten verband. Wie das "People"-Magazin berichtet, war seine Mutter Elyse Knox Schauspielerin, sein Vater Tom Harmon ein bekannter Footballstar und späterer TV-Moderator. Seine erste Rolle vor der Kamera spielte Mark Harmon 1973 in der Serie "Ozzie's Girls" - vermittelt über seine Schwester Kristin Nelson (1945-2018) und deren damaligen Ehemann, den Sänger und Schauspieler Ricky Nelson (1940-1985), die bereits in der TV-Branche etabliert waren.

Nach dem Treffen mit Webb folgten erste feste Engagements. 1975 war Harmon in einer Folge der Serie "Adam-12" als Officer Gus Corbin zu sehen, weitere Gastauftritte gab es in "Police Woman" und "Laverne & Shirley". Parallel begann seine Filmkarriere mit Produktionen wie "Comes a Horseman" und "Beyond the Poseidon Adventure".

"NCIS"-Rolle prägt fast zwei Jahrzehnte

Über die Jahre wirkte Harmon in zahlreichen Film- und Fernsehprojekten mit, darunter "Summer School", "The Presidio", "Crossfire Trail" und "Freaky Friday". Seine prägendste Rolle übernahm er jedoch in "NCIS": Als Leroy Jethro Gibbs trug er die Serie über fast zwei Jahrzehnte. 2021 stieg Harmon nach 18 Staffeln aus, kehrte aber für einzelne Szenen im Ableger "NCIS: Origins" zur Figur zurück.

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