Nach vermeintlicher Kritik an Taylor Swift: Jack White rudert zurück

Jack White hatte Taylor Swift in einem Interview zumindest indirekt als langweilig bezeichnet und damit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Jetzt hat der White-Stripes-Frontmann nachgelegt und seine Aussagen klargestellt.
(dr/spot) |
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Jack Whit präzisiert seine Aussagen zu Taylor Swift  - und entschärft diese damit.
Jack Whit präzisiert seine Aussagen zu Taylor Swift - und entschärft diese damit. © Kathy Hutchins/Shutterstock.com / imago/ZUMA Press / Darryl Dyck

Manchmal reicht ein Satz in einem Interview, um das halbe Internet gegen sich aufzubringen. Der Musiker Jack White (50) hat das gerade am eigenen Leib erfahren. In einem Gespräch mit dem britischen "The Guardian" wurde der White-Stripes-Frontmann gefragt, ob seine Songs autobiografisch seien, geantwortet: "Nicht sehr. Heute ist es durch die Taylor-Swift-Methode, bei der Popsänger über all ihre öffentlich ausgetragenen Trennungen schreiben, sehr populär geworden - was ich überhaupt nicht interessant finde. Ich finde es ein bisschen langweilig, über mich selbst zu schreiben." Das Interview verbreitete sich rasend schnell und der Shitstorm der Swifties folgte prompt.

Einen Tag später sah sich White zu einer Klarstellung gezwungen. Über seine Instagram-Storys ließ er laut "Rolling Stone" ausrichten, was er eigentlich gemeint habe: "Was ich zu sagen versuchte, war, dass ich es für MICH nicht interessant finde, über MICH SELBST zu schreiben - weil es für mich repetitiv sein könnte und für die Zuhörer uninteressant." Imaginäre Figuren seien für ihn als Autor schlicht attraktiver. Ausdrücklich lobte er dabei Swifts "enormen Erfolg" und betonte, dass sein persönlicher Ansatz kein Maßstab für andere sein solle: "Nur weil ich eine bestimmte Methode habe, bedeutet das nicht, dass alle dasselbe tun sollten."

Jack White mit Seitenhieb auf die Medien

Seinen Ausrutscher schob White dabei auch der Medienlogik zu. Im "Zeitalter der massiven Nachfrage nach Clickbait und Content" sei er zunehmend desinteressiert an Interviews, schrieb er. Jeder "Fetzen von etwas Interessantem" werde für Dramatik genutzt und "als Köder ausgelegt". Auch im "The Guardian"-Interview erklärt er bereits, dass er schmerzhafte Erfahrungen nicht ins Licht der Öffentlichkeit zerren wolle, damit "irgendein Idiot im Internet darauf herumtrampelt".

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