Nach Trump: "The Rock" denkt an Präsidentschafts-Kandidatur

Muss einen das nach Donald Trump noch wundern? Dwayne "The Rock" Johnson denkt ernsthaft über eine Kandidatur als US-Präsident nach.
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Muss einen das nach Donald Trump noch wundern? Dwayne "The Rock" Johnson denkt ernsthaft über eine Kandidatur als US-Präsident nach.

Dwayne Johnson (45, "Snitch - ein riskanter Deal") ist zweifelsohne eine beeindruckende Persönlichkeit: "The Rock" ist momentan ein Bestverdiener unter Hollywoods Stars, er ist womöglich die Nummer eins unter den schauspielernden Muskelpaketen und er will gerade die US-Kultserie "Baywatch" wieder groß machen. Trotzdem überrascht diese Ankündigung aus Johnsons Mund ein wenig: Der 45-Jährige denkt offenbar ernsthaft darüber nach, Donald Trump zu beerben und um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten zu kandidieren.

Den Film "Empire State" mit Dwayne Johnson können Sie hier streamen

Seit einem Jahr sei er zunehmend häufig mit diesem Vorschlag konfrontiert worden, sagte Johnson in einem aktuellen Interview mit dem Magazin "GQ". "Da war ein Gefühl von Ernsthaftigkeit, das mich hat nach Hause gehen lassen und denken, 'lass mich meine Antwort überdenken und sicherstellen, dass ich eine Antwort gebe, die wahr und respektvoll ist.'" Nun hat Johnson seine Überlegungen offenbar abgeschlossen: Eine Kandidatur sei eine "echte Option", erklärte er.

Eine Packung Kritik für Donald Trump

Am aktuellen Amtsinhaber Trump wollte Johnson zwar keine direkte Kritik üben - indirekt langte "The Rock" verbal aber ordentlich zu. "Haltung" wäre ihm im Amt wichtig, erklärte er. Wichtig sei es, mit Menschen zu sprechen... und Kritik als Ansporn zur Verbesserung zu verstehen, statt als "fake news" zu diskreditieren. Auch Trumps Einreiseverbot nahm Johnson aufs Korn. "Ich glaube zutiefst an unsere nationale Sicherheit, aber ich glaube nicht an eine 'Verbannung' von Immigranten. Ich glaube an Inklusion", sagte er. "Unser Land wurde auf diesem Gedanken errichtet, und es wird durch ihn immer noch stärker."

Der erste Schauspieler als Präsident wäre Johnson nicht: Zuletzt gelang dieser erstaunliche Karrieresprung Ronald Reagan (1911-2004, "Die Hand am Colt"). Bleibt also nur noch abzuwarten, ob der steinreiche Mann mit der markanten Glatze tatsächlich Nachfolger des steinreichen Manns mit der skurrilen Fönfrisur wird - und ob Johnson mehr Erfolg beim Unternehmen hat, "Baywatch" wieder groß zu machen, als Trump beim Versuch, die USA zu wahrer Größe zu führen. Johnsons Strandnixen-Film soll jedenfalls am 1. Juni in die Kinos kommen.

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