Nach Tod von Rob Reiner: Sohn Nick nicht mehr unter Suizidbeobachtung

Nick Reiner soll seine Eltern Rob und Michele Reiner getötet haben. Seit dem 15. Dezember befindet er sich in Untersuchungshaft. Nun wurden neue Details zu seiner Unterbringung bekannt. Während er demnach weiter streng überwacht wird, darf er inzwischen auf einen Suizidpräventionskittel verzichten.
(ae/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Rob und Nick Reiner sollen eine schwieriges Beziehung gehabt haben. Vater und Sohn verarbeiteten dies gemeinsam in dem autobiografischen Film "Being Charlie".
Rob und Nick Reiner sollen eine schwieriges Beziehung gehabt haben. Vater und Sohn verarbeiteten dies gemeinsam in dem autobiografischen Film "Being Charlie". © imago images/ZUMA Press Wire/Brent Perniac

Nach dem gewaltsamen Tod des "Harry und Sally"-Regisseurs Rob Reiners (1947-2025) und dessen Ehefrau Michele befindet sich Sohn Nick (32) laut "People" weiterhin in Haft in der Twin Towers Correctional Facility in Los Angeles. Er soll aber inzwischen nicht mehr unter strenger Suizidbeobachtung stehen. Nick Reiner wurde wegen zweifachen Mordes ersten Grades angeklagt.

In Abteilung für psychisch Kranke

Das US-Magazin beruft sich auf eine Quelle des Sheriffs des Los Angeles Countys, die mit den Worten zitiert wird: "Nick ist weiterhin in Einzelhaft und wird alle 15 Minuten überwacht. Er steht zwar nicht mehr unter Suizidbeobachtung, befindet sich aber weiterhin in der Abteilung für psychisch Kranke." Der Suizidpräventionskittel, den er seit seiner Einlieferung am 15. Dezember ständig tragen musste, sei inzwischen entfernt worden. Er steht aber weiterhin unter strenger Überwachung und dürfe seine Zelle nur für Gerichtstermine oder aus medizinischen Gründen und in Begleitung eines Beamten verlassen. Außer mit seinem Anwalt und autorisiertem Gefängnispersonal dürfe der 32-Jährige mit niemandem kommunizieren.

Weiter heißt es, dass Nick Reiner auf absehbare Zeit nicht aus der Hochsicherheitsunterbringung entlassen werde - es sei denn, ein Richter oder eine Gerichtsverhandlung entschieden es anders.

Bericht des Gerichtsmediziners steht noch aus

Das Ehepaar Reiner war am 14. Dezember tot in seinem Haus in Brentwood, Los Angeles, gefunden worden. Schnell fiel der Verdacht auf ihren Sohn Nick, der jahrelang mit Suchtproblemen kämpfte und wegen Schizophrenie behandelt worden sein soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm zweifachen Mord vor. Laut eines Berichts des Los Angeles County Medical Examiners starben die Reiners an den Folgen mehrfacher schwerer Verletzungen durch scharfe Gewalteinwirkung. Ein vollständiger Bericht des Gerichtsmediziners wird jedoch erst in bis zu 90 Tagen erwartet.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.