Nach Spruch in "Wer weiß denn sowas?": Promi-Gast muss sich bei Kai Pflaume entschuldigen

Mit einer XXL-Ausgabe verabschiedete sich die ARD-Quizshow "Wer weiß denn sowas?" am Samstag (9. Mai) langsam in Richtung Sommerpause. Die Comedians Paul Panzer (54) und Olaf Schubert (58), Kabarettist Dieter Nuhr (65) und Komikerin Cordula Stratmann (62) sowie Moderator Daniel Hartwich (47) und seine Kollegin Victoria Swarovski (32) spielten um insgesamt 50.000 Euro für den guten Zweck.
Wotan Wilke Möhring mit flapsigem Spruch
Im ersten Duell traten Olaf Schubert und Teamkapitän Bernhard Hoëcker gegen Dieter Nuhr und Wotan Wilke Möhring an. Schon die ersten Fragen sorgten für gegenseitiges Stirnrunzeln. Fassungslos kommentierte Nuhr: "Die Sendung sollte nicht heißen 'Wer weiß denn sowas?', sondern 'Wer kommt auf sowas?'" Anlass war eine skurrile Physikfrage rund um eine Plastikscheibe, einen Strohhalm und einen Mini-Tornado in einer Seifenblase, die da lautete: "Mit einer mittig durchbohrten Plastikscheibe und einem Strohhalm lässt sich …"
- ... ein einziger Atemstoß so verteilen, dass 100 Kerzen zugleich erlöschen
- ... in einer Seifenblase mithilfe von Bühnennebel ein "Tornado" erzeugen
- ... aus vier Grad kalter Schlagsahne eine meterhohe Speisesäule ziehen
Marcus Weber, Gründer der Gruppe "Physikanten & Co", demonstrierte die richtige Antwort mit einem Experiment im Studio. Bevor es dazu kam, musste Moderator Kai Pflaume allerdings eingreifen – und einen Teamkapitän ermahnen.
"Entweder wir sehen jetzt gleich eine meterhohe Speisesäule oder einen lächerlichen Tornado – ist mir egal", überlegte Wotan Wilke Möhring laut. "Hallo", grätschte Pflaume empört dazwischen – woraufhin sich der Schauspieler für seine ungeschickte Ausdrucksweise entschuldigte: "Entschuldigung. Nein, ein Tornado ist richtig schlimm." Gemeinsam mit Dieter Nuhr tippte er kurzentschlossen auf Antwort B – und lag damit richtig.
"Wer weiß denn sowas?": Kai Pflaume und Experte Marcus Weber liefern sich Schlagabtausch
Während Weber den Mini-Tornado erklärte, entwickelte sich ein weiterer humorvoller Schlagabtausch mit Kai Pflaume. Der Physiker fragte den Moderator höflich, ob er den Effekt ausführlicher erläutern dürfe – erntete allerdings ein striktes "Nein" von Pflaume. Natürlich nur ein Scherz seitens des Moderators.
Weber ließ sich davon nur kurz aus dem Konzept bringen und erklärte anschließend souverän den sogenannten "Pirouetten-Effekt", bei dem sich die Rotationsgeschwindigkeit verändert, wenn sich die Masseverteilung eines Körpers zur Drehachse verschiebt. "Merke ich mir", versprach Pflaume grinsend und sah gespannt zu, als Weber das Experiment noch einmal mit einer kleinen Flamme über der Seifenblase vorführte.

"Jetzt entsteht die Drehung?", fragte Pflaume interessiert nach – erntete allerdings ein konzentriertes Schweigen des Experten. Eine Retourkutsche des Physikers auf Pflaumes vorherigen Seitenhieb? "Du kannst ruhig antworten, wenn ich dich etwas frage", konterte der Moderator daraufhin gespielt beleidigt, was Weber erneut unkommentiert ließ.
Bernhard Hoëcker bei Royals-Frage: "Möchte mich dazu nicht äußern"
In der Kategorie "Royals" sorgte dann Komiker Olaf Schubert für Aufsehen – indem er die Frage über Königin Victorias erste Amtshandlung im Jahr 1837 mit einem flapsigen Spruch beantwortete. "Die Weiber sind doch so gewesen damals", erklärte er seine Tendenz zu Antwort A: "Sie ernannte ihren Beagle 'Woody' zum königlichen Berater."
Teamkollege Bernhard Hoëcker reagierte darauf trocken: "Ich möchte mich dazu nicht äußern." Die Antwort war tatsächlich falsch. Richtig war Antwort B: "Sie verlangte, zwei Stunden für sich allein zu sein." Am Ende setzten sich Möhring und Nuhr im ersten Duell durch.
Victoria Swarovski über ihre Rallye-Dakar-Erfahrung: "War echt hardcore"
In Runde zwei spielten Daniel Hartwich und Bernhard Hoëcker gegen Victoria Swarovski und Wotan Wilke Möhring. Vor dem Quiz nutzte Kai Pflaume die Gelegenheit für einen kurzen Plausch mit den beiden "Let's Dance"-Moderatoren. Swarovski – privat begeisterte Motorsportlerin – berichtete über ihre Teilnahme an der Rallye Dakar. "Es war mental, psychisch wie physisch echt hardcore", verriet die 32-Jährige, die rund 9000 Kilometer innerhalb von zwei Wochen selbst gefahren ist.

"Du schläfst mitten in der Wüste", erzählte sie. Morgens habe sie mit allen anderen zusammen Zähne geputzt, ehe es weiterging. Auch die Toiletten-Situation in der Wüste sei durchaus schwierig gewesen. "Alles andere als glamourös", betonte Swarovski – aber trotzdem "cool", lautete ihr Fazit.
Daniel Hartwich verrät geheime Leidenschaft: "Ich bin latent tennisverrückt"
Auch Daniel Hartwich gewährte einen seltenen Einblick in sein Privatleben und sprach über seine große Leidenschaft für Tennis. "Ich liebe Tennis. Tennis liebt mich nicht so sehr", scherzte er. Und betonte: "Ich ignoriere die Schmerzen und spiele gerne Tennis. Man könnte mich als latent tennisverrückt beschreiben."

Im Quiz lieferten sich beide Teams schließlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst eine Schätzfrage entschied das Duell zugunsten von Hartwich und Hoëcker. Die beiden konnten das Duell im großen Finale ebenfalls für sich entscheiden. "Das hätte ich wirklich nicht gedacht", freute sich Hartwich nach dem Sieg. 40.000 Euro spendete er an die Hilfsorganisation "World Vision". Die übrigen 10.000 Euro gingen an ein von Dieter Nuhr unterstütztes Schulprojekt in Gambia.