Nach Rust-Unfall: Alec Baldwin für Polizisten an Filmsets

Am Set von Rust ist es kürzlich zu einem tödlichen Unfall mit einer Schusswaffe gekommen. Der involvierte Schauspieler Alec Baldwin fordert nun, dass sich Polizisten bei Drehs um die Sicherheit von Waffen kümmern sollen.
| (wue/spot)
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Alec Baldwin äußert sich zu möglichen Sicherheitsvorkehrungen rund um Schusswaffen an Filmsets.
Alec Baldwin äußert sich zu möglichen Sicherheitsvorkehrungen rund um Schusswaffen an Filmsets. © Brent Perniac/AdMedia/ImageCollect

Alec Baldwin (63) hat im Oktober bei Dreharbeiten zu dem Western "Rust" bei einem tödlichen Unfall die Kamerafrau Halyna Hutchins erschossen und den Regisseur Joel Souza (48) verletzt. Auf Twitter und bei Instagram hat der Schauspieler nun gefordert, dass Polizisten künftig für die Sicherheit in Bezug auf Schusswaffen an Filmsets verantwortlich sein sollten.

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"An jedem Film-/TV-Set, an dem Schusswaffen genutzt werden, egal ob es Attrappen sind oder nicht, sollte es einen von der Produktion eingestellten Polizisten geben, der rein die Sicherheit der Schusswaffen überwacht", erklärte Baldwin. Nach dem Vorfall war vielerorts eine Diskussion über Waffen bei Dreharbeiten entbrannt.

Eine "vermeidbare Tragödie"

So meldeten sich unter anderem die ehemalige Verlobte und die Schwester des bei einem ähnlichen Vorfall getöteten Schauspielers Brandon Lee (1965-1993) zu Wort, der beim Dreh zu "The Crow - Die Krähe" ums Leben kam. Seine damalige Verlobte Eliza Hutton nannte den "Rust"-Unfall eine "vermeidbare Tragödie". "Niemand sollte jemals von einer Schusswaffe an einem Filmset getötet werden", schrieb Lees Schwester Shannon bei Twitter.

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Im Gespräch mit dem Branchenmagazin "Variety" erklärte Dwayne "The Rock" Johnson (49), dass er künftig mit seiner eigenen Produktionsfirma auf Attrappen umsteigen und in der Nachbearbeitung den Rest erledigen wolle. Derzeit ist noch nicht klar, wie scharfe Munition in die Waffe, die Baldwin abgefeuert hatte, kommen konnte. Der Regieassistent Dave Halls hatte sie dem Schauspieler gereicht und erklärt, dass es sich um eine "cold gun" ohne scharfe Munition handle. Der Produktionsmitarbeiter gab später gegenüber der Polizei an, die Waffe nicht genau genug überprüft zu haben.

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