Nach RTL-Rauswurf: Schniefende Moderatorin macht Selbstzweifel und Tränen publik
Im Januar 2026 hatte RTL öffentlich gemacht, dass zahlreiche Stellen gestrichen werden. Auch Annett Möller (47) war von den Umstrukturierungen betroffen und musste im April 2026 die Segel beim Privatsender streichen. Ihr zweites Standbein als systemischer Coach gegen innere Blockaden und Stress hält sie aber weiter beschäftigt. Doch auch wenn Möller meist optimistisch auftritt, spricht sie jetzt offen über Tage, an denen sie sehr an sich zweifelt.
Annett Möller emotional: "Nach außen wirkt immer alles toll"
Glasige Augen und ein ernster Blick: In einem neuen Instagram-Beitrag zeigt sich Annett Möller von einer besonders verletzlichen Seite. "Es fällt mir nicht leicht, heute mal so ein Video zu machen", erzählt die 47-Jährige, "Aber ich dachte, dass es wichtig ist, auch mal das zu zeigen. Dass es nicht alles immer so, wie es nach außen aussieht, total toll ist, irgendwie das Leben nur Bling-Bling, Chichi ist. Sondern, dass es eben auch bei mir Tage gibt, an denen ich sehr an mir zweifle."
Die Mutter einer Tochter glaubt, dass so mancher Follower eventuell genau dieses Video gerade gebrauchen könnte: "Weil du solche Tage auch hast. Und denkst: Den anderen geht es nicht so. Nach außen wirkt es immer alles toll." Doch Annett Möller erzählt, an so manchem Morgen einfach "anfangen könnte, zu heulen". "Ich arbeite, ich mache und tue, ich arbeite wirklich hart. Aber kann ich das überhaupt? Bin ich gut genug? Wird das laufen? Kommen noch mehr Kunden? Und ich zweifle so an mir."
Ex-RTL-Moderatorin: "Man darf sich auch mal selbst bemitleiden"
Annett Möller versteht, dass manche von ihrem ehrlichen Geständnis überrascht sein könnten: "Es ist natürlich irgendwie von außen betrachtet vielleicht auch lächerlich. Aber für mich ist das ein großes Ding und ich kann mir vorstellen, dass du auch solche Tage hast, wo es für dich ein großes Ding ist. Und wo du nicht weiterkommst und wo du dich selber blockierst."
Daher wolle sie ihren Followern eine wichtige Botschaft mitgeben: "Das ist normal und ganz viele Menschen haben das. Und man darf dann auch mal traurig sein und man darf sich dann auch mal selbst bemitleiden." Das Wichtige sei, wieder aufzustehen und weiterzumachen. "Und das kannst du auch. Ich kann das, ganz viele andere können das und du kannst das auch", möchte sie anderen Mut machen.
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