Nach Meghans Klage: Berater der Königsfamilie wollen neutral bleiben

Herzogin Meghans Seite wünscht sich ein Schnellverfahren, ein von ihr verklagter Verlag einen richtigen Prozess. Berater der Königsfamilie möchten unterdessen keine Stellung beziehen und damit auch nicht die Queen, Prinz Charles oder Prinz William.
| (wue/spot)
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Will den Prozess abkürzen: Herzogin Meghan.
Will den Prozess abkürzen: Herzogin Meghan. © imago images/PA Images

Im Rechtsstreit zwischen dem Verlag der britischen Sonntagszeitung "The Mail On Sunday" und Herzogin Meghan (39, "Suits") möchten vier Berater der Königsfamilie neutral bleiben. Das haben diese in einer Anhörung von ihren Anwälten in einem Brief mitteilen lassen, wie die "BBC" berichtet. Die vier Berater wollen sich demnach nicht auf die Seite einer der involvierten Parteien stellen. "Unsere Klienten sind alle streng neutral", heiße es weiter.

Queen, Charles und William wollen sich heraushalten

Aus dem Gerichts-Zoff werden sich die restlichen Mitglieder der Königsfamilie also heraushalten. Weder Queen Elizabeth II. noch Prince Charles oder Harrys Bruder Prinz William werden in diesem Verfahren etwas unternehmen. Sie könnten "kein Licht ins Dunkle bringen".

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Entscheidung noch nicht gefallen

Herzogin Meghan hatte den Herausgeber von "The Mail On Sunday" und "Mail Online" wegen mehrerer Artikel verklagt, in denen Teile eines handgeschriebenen Briefes an ihren Vater Thomas Markle (76) veröffentlicht worden waren. Die Anwälte der 39-Jährigen hatten zuletzt ein "Summary Judgment" gefordert, das ohne einen vollen Prozess fallen könnte und das gesamte Prozedere deutlich abkürzen könnte.

Die Anwälte der Gegenseite pochen hingegen auf einen vollen Prozess. Dieser sollte Anfang dieses Jahres beginnen, wurde später allerdings auf den Herbst 2021 verschoben. Nach Ende der Anhörung war zunächst nicht klar, ob es nun zu dem Prozess kommen werde. Der zuständige Richter werde seine Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

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