Nach "Mandalorian"-Rauswurf: Gina Carano spricht von Mobbing

"The Mandalorian"-Star Gina Carano wurde von der Produktionsfirma Lucasfilm vor die Tür gesetzt. Nun erhebt die Schauspielerin Mobbingvorwürfe.
| (cos/spot)
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Gina Carano unterstellt der Produktionsfirma Lucasfilm Mobbing.
Gina Carano unterstellt der Produktionsfirma Lucasfilm Mobbing. © Denis Makarenko/Shutterstock.com

Für Gina Carano (38, "Daughter of the Wolf") geht es in der von Lucasfilm produzierten Serie "The Mandalorian" nicht weiter. Ihre Rolle der Kopfgeldjägerin Cara Dune wurde nach zwei Staffeln - und kontroverse Social-Media-Postings - aus dem Skript gestrichen. Nun äußerte sich die Schauspielerin erstmals vor der Kamera zu den Vorfällen. Im Interview mit Ben Shapiro (37) spricht die Gekündigte von Mobbing.

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Nach eigenen Aussagen habe die 38-Jährige "so viel durchgemacht". Und sie sei längst "nicht die Einzige, die jemals von dieser Firma gemobbt wurde". Zwar sei es für Carano durchaus möglich, die eine oder andere Geschichte öffentlich zu machen, "die die Dinge in den Medien umdrehen würden". Da sie jedoch ihre einstigen Kollegen und "Freunde" nicht bloßstellen wolle, werde sie schweigen. "Jeder hat Angst, seinen Job zu verlieren", zitiert das US-Branchenportal "Deadline" aus dem aufgezeichneten TV-Interview vorab.

Schauspielerin fühlte sich angezählt

Über ihre Erlebnisse am Set berichtet Carano: "Sie waren überall und haben mich wie ein Falke beobachtet." Daher sei sie schon darauf vorbereitet gewesen, entlassen zu werden. "Weil ich gesehen habe, wie das so vielen anderen passiert ist. Ich habe die Blicke in ihren Gesichtern gesehen. Ich habe das Mobbing gesehen, das stattfindet. Und als dies anfing, richteten sie ihre Waffen auf mich, und ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit ist."

Was zu dem "Mandalorian"-Rauswurf der Schauspielerin führte? Carano hatte unter anderem in einem TikTok-Video das aktuelle politische Klima in den Vereinigten Staaten mit der NS-Zeit verglichen. Lucasfilm distanzierte sich öffentlich von der Schauspielerin und betitelte ihre Ansichten als "abscheulich".

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