Nach Kollaps: Lola Young geht es dank Suchttherapie "verdammt" besser

Spätestens seit sie im vergangenen Herbst auf der Bühne zusammengebrochen ist, machen sich ihre Fans Sorgen um Lola Young. Nun meldet sich die Sängerin aus der Suchttherapie und versichert, dass es ihr "verdammt" besser gehe.
(smi/spot) |
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Lola Young meldet sich zurück.
Lola Young meldet sich zurück. © imago/Starface / Paul Smith / Features Flash / Starface

Lola Young (25) meldet sich nach einer Suchttherapie zurück. "Ich bin noch nicht am Ziel, aber es geht mir schon verdammt besser", sagte die Sängerin gegenüber der britischen Zeitung "The Times". Aus Rücksicht auf ihre Privatsphäre wolle sie nicht zu sehr ins Detail gehen. Aber sie könne sagen, dass "die Genesung ein fortlaufender Prozess" sei.

Lola Young hatte ihre Fans in Sorge versetzt, als sie im September 2025 beim All Things Go Music Festival in New York City auf der Bühne zusammengebrochen war. Während des Konzerts hatte sie davon gesprochen, dass sie "ein paar schwierige Tage" hatte. Nach dem Kollaps sagte sie alle geplanten Termine des Jahres ab.

"Bei mir persönlich war gerade viel los - ich hatte mit zahlreichen psychischen Problemen zu kämpfen und kämpfte gegen meine Sucht", sagte Lola Young der britischen Tageszeitung über die Zeit, die zu dem Zusammenbruch führte.

"Wissen, wann man aufhören muss": Lola Young über ihre Lektion

Danach habe sie in einer ganzheitlichen Einrichtung eingecheckt, die sowohl auf Abhängigkeit als auch auf psychische Erkrankungen spezialisiert sei. Nach ihrem Aufenthalt in der Klinik besuche sie Treffen der Anonymen Alkoholiker, sagte die Grammy-Gewinnerin.

Ihren Terminplan zu reduzieren, habe ihr geholfen, sagte Lola Young der "Times". Zum Weg der Besserung gehöre schließlich, "sich seiner selbst bewusst zu sein, zu wissen, wann man aufhören muss, und zu wissen, wann man Nein sagen muss".

Lola Young machte psychische Krankheit früh öffentlich

Lola Young hatte schon früher über ihre Kokainabhängigkeit gesprochen. Sie machte zudem öffentlich, dass bei ihr im Alter von 17 Jahren eine schizoaffektive Störung diagnostiziert wurde - eine Erkrankung, die Symptome von Schizophrenie und bipolaren Störungen vereint. "Ich habe immens damit gekämpft, diesen Teil von mir zu akzeptieren, und ich lerne es immer noch", schrieb sie 2022 auf Instagram.

Young gilt als eine der spannendsten Newcomerinnen der britischen Musikszene. Mit Songs wie "Fake" und "Blind Love" etablierte sie sich als talentierte Singer-Songwriterin, bevor sie 2021 mit einer Coverversion von "Together in Electric Dreams" für einen großen Weihnachtswerbespot landesweit bekannt wurde.

Der endgültige internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Song "Messy" aus dem Album "This Wasn't Meant For You Anyway". Das Lied landete in Großbritannien auf dem ersten Platz der Charts und in Deutschland auf Platz sieben. Im Februar 2026 gewann sie für "Messy" den Grammy für die beste Pop-Solodarbietung.

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