Nach "Immer wieder sonntags"-Aus: Margot Hellwig will Stefan Mross nicht im Dschungelcamp sehen

Was macht Moderator und Entertainer Stefan Mross (50) nach der Absetzung von "Immer wieder sonntags"? Wie es für Mross nach dem Show-Aus weitergeht, beschäftigt auch seine langjährige Weggefährtin Margot Hellwig. Die Volksmusik-Ikone spricht anlässlich ihres 85. Geburtstags mit der AZ über den Wandel der Showbranche – und Stefan Mross.
Margot Hellwig bedauert Absetzung von "Immer wieder sonntags"
Mehr als zwei Jahrzehnte lang war Stefan Mross das Gesicht von "Immer wieder sonntags". Doch nach der Saison 2026 ist im Herbst Schluss. Die ARD beendet die beliebte Sonntagsshow nach mehr als 30 Jahren. Mross moderierte die Sendung seit 2005.
Die Volksmusik-Legende habe die Nachricht vom Ende von "Immer wieder sonntags" mit Entsetzen aufgenommen. "Ich finde das sehr bedauerlich", sagt Hellwig der AZ bei sich zu Hause im Münchner Südosten."Bald können sich Nachwuchskünstler im Fernsehen kaum noch präsentieren. Das Problem ist doch, dass viele Sender nur noch auf die Altersgruppen schauen, die für die Werbung interessant sind."

Margot Hellwig kennt Stefan Mross seit über 30 Jahren
Mit Mross hat Margot Hellwig eine mehrere Jahrzehnte lange persönliche Verbindung. Besonders gerne erinnert sie sich an gemeinsame Autofahrten zurück. Mross habe ihre Mutter Maria Hellwig (†90, 2010) nach Auftritten häufig heim nach Reit im Winkl gefahren und sie selbst nach München. "Stefan ist ein hervorragender Autofahrer – schnell und sicher."
Sorgt sich um Absicherung: "Stefan hat doch noch zwei Kinder im Teenager-Alter"
Auch menschlich hält sie große Stücke auf ihn. Das Ende von "Immer wieder sonntags" dürfte Mross ihrer Einschätzung nach selbst überrascht haben. Hellwig habe Mross immer als sehr fleißigen Menschen erlebt. Sie sorgt sich aber auch um die finanzielle Absicherung: "Stefan hat doch noch zwei Kinder im Teenager-Alter."

"Ich hoffe, dass ich Stefan Mross niemals im Dschungelcamp sehe"
Besonders deutlich wird Hellwig, als es um die Frage geht, was Mross nach dem Ende seiner ARD-Sendung machen könnte. "Ich hoffe, dass ich Stefan niemals im Dschungelcamp sehe", lacht Hellwig. Die 85-jährige Volksmusik-Ikone verbindet das RTL-Format offenbar nicht mit einem Karrierehöhepunkt. Ihre Einschätzung fällt entsprechend deutlich aus: "Dort landen doch meistens Menschen, deren Karriere auf dem absteigenden Ast ist."
Für Mross hält sie einen solchen Schritt allerdings gar nicht für notwendig. Stattdessen sieht sie für ihn zahlreiche andere Perspektiven. "Stefan hat so viele andere Möglichkeiten", sagt die Sängerin. "Er könnte Bühnenveranstaltungen moderieren, als Entertainer auf Tour gehen oder mit seiner Trompete auftreten."
Eine Perspektive, die durchaus zu dem passt, was Mross ohnehin bereits angekündigt hat. Denn nach dem Ende von "Immer wieder sonntags" zieht er sich nicht aus der Öffentlichkeit zurück – im Gegenteil.
"Immer wieder Stefan": Mross bleibt auf der Bühne
Unter dem Titel "Immer wieder Stefan" geht Mross 2027 auf große Tour. Die neue Show soll das Gefühl seiner langjährigen TV-Unterhaltung auf die Bühne übertragen. Mross steht dabei im Mittelpunkt, begleitet von wechselnden Künstlern. Die ersten Termine der insgesamt 40 Konzerte sind bereits bekannt. Der Tourauftakt ist für den 20. Februar 2027 in Singen angekündigt. Tickets gibt es ab 38 Euro.

Damit dürfte sich zumindest eine Sorge von Margot Hellwig nicht erfüllen: Stefan Mross verschwindet nach dem Ende von "Immer wieder sonntags" keineswegs von der Bühne – und landet 2027 auch nicht im RTL-Dschungelcamp.
Einen Auftritt in den finalen Folgen von "Immer wieder sonntags" wird es von Hellwig übrigens nicht geben. "Ich habe keinen neuen Titel mehr und würde mir mit einem Auftritt auch keinen Gefallen tun. Ich habe mich von der Bühne verabschiedet und bin wirklich abgetaucht. Ich stand bis zu meinem 74. Lebensjahr auf der Bühne – das muss reichen", sagt die 85-Jährige zur AZ.