Nach Horrorsturz: Lindsey Vonn trainiert schon wieder

US-Skistar Lindsey Vonn hat ein Video geteilt, das sie beim Reha-Training zeigt - wenige Wochen, nachdem sie bei den Olympischen Spielen schwer gestürzt war.
(hub/spot) |
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Lindsey Vonn ist nach ihrem schweren Sturz zurück im Fitnessstudio.
Lindsey Vonn ist nach ihrem schweren Sturz zurück im Fitnessstudio. © ddp/Bildagentur Monn

Lindsey Vonn (41) ist nach ihrem schweren Sturz bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo zurück im Fitnessstudio. In einem Instagram-Post teilte die 41-Jährige Aufnahmen von sich selbst, wie sie vorsichtig Reha-Übungen und Oberkörper-Workouts absolviert. Der US-Skistar war am 8. Februar bei der olympischen Abfahrt der Frauen schwer gestürzt und hatte sich dabei einen komplizierten Schienbeinbruch zugezogen.

Das neue Video, unterlegt mit dem Song "It's a Great Day to Be Alive" von Travis Tritt, zeigt Vonn in einem roten Sportoutfit beim Training mit Gewichten und bei Rumpfübungen. Zu sehen ist auch, wie sie aus einem Rollstuhl aufsteht, um ihr bandagiertes Bein ein wenig zu belasten.

"Es sind definitiv schwere Zeiten, aber ich bin trotzdem dankbar... und arbeite weiterhin hart", schrieb Lindsey Vonn zu dem Video. "Das einzige Ziel ist es, wieder gesund zu werden. Ein Tag nach dem anderen."

Lindsey Vonn teilt regelmäßig Updates

Vonn hat in den Wochen seit ihrem Sturz eine Reihe von Updates mit ihren Fans geteilt. "Heute war ein harter Tag", schrieb sie unter anderem Ende Februar. Während der körperliche Kampf in der Sekunde ihres Unfalls begonnen habe, sei der mentale Kampf erst jetzt über sie hereingebrochen. "Es traf mich wie ein Schlag", so die Athletin. Den Umgang mit Rückschlägen kenne sie zwar aus ihrer langen Karriere - jede Verletzung habe sie auf ihre Weise stärker gemacht. Trotzdem könne der Kampf im Kopf "dunkel, hart und unerbittlich" werden.

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Die Ski-Ikone musste nach dem Sturz mehrfach operiert werden. Neben dem Schienbein hatte sich die 41-Jährige auch den Wadenbeinkopf gebrochen, wie sie zuvor in einem emotionalen Video auf Instagram schilderte. Was den Fall so dramatisch machte: Vonn entwickelte ein sogenanntes Kompartmentsyndrom. Bei dieser gefährlichen Komplikation sammelt sich laut der Sportlerin so viel Blut in dem verletzten Bereich an, dass es nicht mehr abfließen kann. Muskeln, Nerven und Sehnen drohen abzusterben.

"Ich hatte wirklich zu kämpfen, die Schmerzen waren unerträglich", berichtete sie. Besonders einem Mediziner sei sie zu tiefstem Dank verpflichtet: Dr. Tom Hackett habe mit einer Fasziotomie - dem Aufschneiden beider Seiten ihres Beins - die drohende Amputation in letzter Minute abgewendet. "Er hat mich gerettet", so Vonn.

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