Nach Foto-Fail: "Breitbart" entschuldigt sich bei Lukas Podolski

Nach der peinlichen Fotopanne hat sich die Webseite "Breitbart" bei Lukas Podolski für die Bebilderung eines Artikels über Flüchtlinge entschuldigt.
| (the/spot)
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Damit hat sich die rechte Nachrichtenseite "Breitbart" keinen Gefallen getan. Für einen Bericht über Schleußerkriminalität in Spanien wählte der zuständige Redakteur ursprünglich ein Foto von Lukas Podolski (32) - doch das Foto kam in einem völlig falschen Zusammenhang zur Verwendung. Nun hat sich die Nachrichtenseite für die unpassende Bebilderung entschuldigt. (Im Song "Liebe deine Stadt" wirkt Lukas Podolski mit - hier können Sie die Lobeshymne auf Köln kaufen)

Unter dem Artikel über Schleußerbanden, die Flüchtlinge mit Jet-Skis über das Meer fahren, ist nun eine Anmerkung zu finden, in der es heißt, man wolle sich bei dem deutschen Fußballer entschuldigen. "Es gibt keine Beweise dafür, dass Mr. Podolski einer Schleußerbande angehört, noch dass er selbst ein Flüchtling ist. Wir wünschen ihm für seinen jüngst bekannt gegebenen, internationalen Ruhestand alles Gute", wird der Artikel nun von der Nachrichtenseite selbst kommentiert.

Das Bild, das inzwischen ausgetauscht wurde, hatte einen fröhlich in die Kamera grinsenden Lukas Podolski gezeigt, der mit einer Schwimmweste und einem Deutschland-Trikot hinter einem Fahrer auf dem Jet-Ski sitzt. Lässig hält er das Victory-Zeichen in die Luft. Zahlreiche Leser hätten "Breitbart" schließlich auf den peinlichen Fehler aufmerksam gemacht. Das Foto stammt von den Weltmeisterschaften 2014 in Brasilien.

"Das ist eine Sauerei!"

Auch die Reaktion des Fußball-Weltmeisters ließ nicht lange auf sich warten. In einem Statement gegenüber der "Bild"-Zeitung sagte Podolskis Manager Nassim Touihri: "Das ist eine Sauerei! Lukas distanziert sich davon und lässt sich nicht instrumentalisieren." Der Anwalt sei bereits eingeschaltet.

Dieser äußerte sich wiederrum im Gespräch mit dem "ARD-faktenfinder". Demnach ist auch Anwalt Simon Bergmann der Meinung: "Lukas ist nicht erfreut". Er kündigte außerdem an, "Breitbart" wegen der Verwendung des Bildes abzumahnen.

 

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