Nach Comeback bei Florian Silbereisen: Sänger rechnet mit Reality-TV ab

2007 gelang es Mark Medlock (48), bei "Deutschland sucht den Superstar" nicht nur Dieter Bohlen (72), sondern auch das Publikum zu überzeugen. Haushoch gewann er damals die Castingshow gegen Martin Stosch – und erzielte im Anschluss zahlreiche Radio-Hits. Nachdem es lange Zeit still um Medlock war, ist er mit neuem Album zurück. Und dass er sein Comeback ausgerechnet bei Florian Silbereisen (45) einläuten durfte, bedeutet ihm viel, wie er jetzt erzählt.
Mark Medlock beim "Schlagerbooom Open Air": "Haifischbecken"
Beim "Schlagerbooom Open Air" im Juni freute sich Florian Silbereisen über zahlreiche musikalische Gäste. Auch Mark Medlock gab sich auf der Bühne die Ehre und erzählt jetzt im Interview mit "Woche der Frau": "Es war für mich ein Schubser ins Haifischbecken. Das erste Mal stand ich wieder auf einer so großen Bühne, dann der ganze Hype um Florian, und die Kulisse erinnerte mich an ein Fußballstadion."
Der gebürtige Hesse gerät ins Schwärmen. Medlock freut sich über sein neues Glück: "Es war ein Traum! Und ich freue mich auf das, was ich mit Florian Silbereisen noch erleben darf. Mein Wunsch wäre es, einen Weihnachts-Song mit ihm aufzunehmen." Denn er hält große Stücke auf den "Traumschiff"-Star: "Mit Florian hatte ich wirklich Spaß. Der ist ein ganz feiner Kerl, wirklich zuvorkommend."

Aber auch als Künstler hat Florian Silbereisen seinen Kollegen überzeugt: "Er hat ein großes Repertoire an Songs und gibt bei seinen Shows Vollgas. Der hat ein strammes Programm, rennt hinter der Bühne nur hin und her – da musste ich in Kitzbühel erst einmal hinterherkommen", so Medlock. Dass ihn sein Comeback ausgerechnet in eine Silbereisen-Show geführt hat, scheint dem 48-Jährigen viel zu bedeuten.
Reality-TV mit Mark Medlock? "Habe einen richtigen Job"
Ob man den einstigen DSDS-Sieger schon bald in weiteren Formaten, wie zum Beispiel einer Reality-Show, sehen wird? Immerhin schlagen heutzutage viele diesen Weg ein, wenn sie nach einer längeren Pause wieder medial stattfinden wollen. "Nein, das ist keine Option!", stellt Mark Medlock klar. "Ich habe einen richtigen Job als Sänger und werde jetzt nicht zum Reality-Star."

Der Musiker glaubt, dass die Umstände im Reality-TV nichts für ihn wären: "Ich muss mich nicht zwei Monate im Irgendwo einsperren lassen." Dabei denkt er auch rücksichtsvoll an die anderen Teilnehmer. "Das würde ohnehin niemand mit mir überleben", meint Mark Medlock selbstironisch.