Nach Autounfall und Festnahme: Tiger Woods kündigt Therapie an

Nach einem Autounfall mit anschließender Festnahme hat Golfstar Tiger Woods seinen Rückzug erklärt. In einem Statement kündigte der 50-Jährige eine Behandlung an und bat um Privatsphäre für seine Familie.
(ili/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Tiger Woods bricht sein Schweigen nach dem Autounfall und der Anklage wegen Trunkenheit am Steuer.
Tiger Woods bricht sein Schweigen nach dem Autounfall und der Anklage wegen Trunkenheit am Steuer. © imago/ZUMA Press Wire / Photo Image Press

Tiger Woods (50) zieht sich vorerst aus dem Golfsport zurück und will sich in Behandlung begeben. Das erklärte der Ausnahmesportler am Dienstag in einem Statement auf der Plattform X - vier Tage nach seiner Festnahme wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer in Jupiter Island, Florida.

"Ich kenne und verstehe den Ernst der Situation, in der ich mich heute befinde", schrieb Woods. "Ich ziehe mich für eine Zeit zurück, um eine Behandlung zu beginnen und mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren. Dies ist notwendig, damit ich mein Wohlbefinden in den Vordergrund stellen und an einer dauerhaften Genesung arbeiten kann."

Autounfall und Festnahme am 27. März

Der Vorfall hatte sich am 27. März ereignet. Woods war mit seinem Auto in einen Unfall verwickelt, bei dem sich sein Fahrzeug überschlug - nachdem er laut Polizeipräsident John M. Budensiek einen Reinigungstruck mit kleinem Anhänger überholt hatte. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt; Woods selbst soll am Unfallort "lethargisch" gewirkt haben.

Beim Atemalkoholtest kam demnach nichts heraus, einen anschließenden Urintest im Gefängnis verweigerte er allerdings. Laut Polizeiakten, die dem "People"-Magazin vorliegen, hatten Beamte zudem gerötete Augen bei dem Golfer festgestellt und in seiner linken Hosentasche zwei Opioid-Pillen gefunden. Noch am selben Tag wurde Woods gegen Kaution freigelassen, sein Polizeifoto wurde kurz darauf veröffentlicht.

Er plädiert auf nicht schuldig

Einem Gericht in Martin County zufolge plädierte Woods auf nicht schuldig. Wie das US-Magazin berichtete, verzichtete er mit diesem Plädoyer auf eine formelle Anklageverlesung und forderte stattdessen ein Geschworenengericht - ein in solchen Fällen übliches, aber dennoch öffentlichkeitswirksames Signal.

In seinem Social-Media-Statement heißt es: "Ich bin entschlossen, mir die nötige Zeit zu nehmen, um zu einer gesünderen, stärkeren und fokussierteren Form zurückzukehren - persönlich wie beruflich", schrieb er weiter. "Ich bitte um Verständnis und Rücksicht auf die Privatsphäre meiner Familie und meiner Liebsten."

Mit seiner Ex-Frau Elin Nordegren hat Woods Tochter Sam (18) und Sohn Charlie (17). Seit März 2025 ist er mit Vanessa Trump (48) liiert, der Ex-Frau von Donald Trump Jr. (48).

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.