Nach Andrew und Fergies Auszug: Wo leben die Corgis der Queen jetzt?

Nach dem Auszug von Andrew und Sarah Ferguson aus der Royal Lodge war unklar, was mit den Corgis der verstorbenen Queen Elizabeth II. passiert. Jetzt wurden Sandy und Muick auf dem Sandringham-Anwesen gesichtet - bei einem neuen Begleiter.
von  (ili/spot)
Die Corgis Muick und Sandy lebten nach dem Tod der Queen bei Andrew und Sarah Ferguson in der Royal Lodge.
Die Corgis Muick und Sandy lebten nach dem Tod der Queen bei Andrew und Sarah Ferguson in der Royal Lodge. © Action Press/Peter Nicholls/PA Photos

Sie waren die treuen Begleiter von Queen Elizabeth II. (1926-2022) - und nach ihrem Tod geriet auch das Schicksal ihrer Corgis Sandy und Muick immer wieder in die Schlagzeilen. Nach dem erzwungenen Auszug von Andrew Mountbatten-Windsor (65) und seiner Ex-Frau Sarah Ferguson (66) aus der Royal Lodge gibt es nun ein erstes Lebenszeichen der beiden Hunde.

Wie die "Daily Mail" berichtet, wurden Sandy und Muick auf dem Sandringham-Anwesen in Norfolk beim Spaziergang fotografiert. Ein Mitglied von Andrews Personenschutz soll die Hunde in der Nähe von Wood Farm ausgeführt haben - jener Unterkunft, in der Andrew nach seinem Auszug aus der Royal Lodge vorübergehend lebt.

Die Corgis bleiben bei Andrew

Der Buckingham-Palast hatte bereits beim Entzug von Andrews royalen Titeln im vergangenen Herbst bestätigt, dass die Corgis weiterhin in der Obhut von Andrew und Ferguson bleiben würden, wie "People" berichtet. Allerdings hat sich die Wohnsituation des Ex-Paares inzwischen grundlegend verändert. Ferguson, die trotz der Scheidung 1996 jahrelang mit Andrew unter einem Dach in der Royal Lodge gelebt hatte, will sich laut einer Quelle des US-Magazins nun eine eigene Bleibe suchen und "ein unabhängiges Leben aufbauen".

Andrew selbst wartet derzeit in Wood Farm auf die Fertigstellung seines dauerhaften Wohnsitzes Marsh Farm, ebenfalls auf dem Sandringham-Anwesen. Die Kosten für seine Unterkunft soll König Charles (77) tragen.

Über 30 Corgis im Leben der Queen

Die verstorbene Monarchin war eine leidenschaftliche Tierliebhaberin und besaß im Laufe ihres Lebens mehr als 30 Corgis und sogenannte "Dorgis" - eine Kreuzung aus Dackel und Corgi. Sandy und Muick waren die letzten beiden Hunde, die die Queen überlebten. Sie waren sogar bei ihrer Beerdigung am 19. September 2022 in der St. George's Chapel dabei, das Bild ging um die Welt.

Ferguson hatte sich seitdem immer wieder zu den Hunden geäußert. Im September 2025 schrieb sie zum dritten Todestag der Queen auf Instagram: "Ihre Majestät wird für immer geliebt, immer vermisst und niemals vergessen." Die Pflege der Corgis sei "eine Ehre und eine tägliche Erinnerung an die Zeiten, die wir gemeinsam verbracht haben". In einem Interview mit "People" im März 2023 hatte Ferguson zudem verraten: "Sie sind nationale Ikonen, also gerate ich jedes Mal in Panik, wenn sie einem Eichhörnchen hinterherjagen." Und sie fügte hinzu: "Wenn sie ohne Grund bellen und kein Eichhörnchen in Sicht ist, glaube ich, dass die Queen gerade vorbeischaut."

Neue Vorwürfe gegen Andrew

Während die Corgis in Sandringham offenbar ein ruhiges Plätzchen gefunden haben, wird es für Andrew selbst immer ungemütlicher. Die "BBC" berichtete am 9. Februar, dass die Thames Valley Police Ermittlungen prüfe, ob Andrew in seiner früheren Rolle als Handelsgesandter vertrauliche Informationen an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) weitergegeben habe. Neu freigegebene E-Mails des US-Justizministeriums sollen zeigen, dass Andrew dem Geschäftsmann Reiseberichte aus Südostasien sowie ein "vertrauliches Briefing" über Investitionsmöglichkeiten in Afghanistan übermittelt hat.

Der Buckingham-Palast reagierte noch am selben Tag mit einer Stellungnahme: "Der König hat mit Worten und durch beispiellose Taten seine tiefe Besorgnis über die Vorwürfe deutlich gemacht, die in Bezug auf das Verhalten von Mr. Mountbatten-Windsor weiterhin ans Licht kommen." Falls die Thames Valley Police an den Palast herantrete, stehe man bereit, die Ermittlungen zu unterstützen.

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