Mutter von Monika Gruber rät zur Samenbank: "In der Verzweiflung nahegelegt"

Monika Gruber macht kein Geheimnis daraus, dass sie gerne eigene Kinder gehabt hätte. Auch ihre Mutter hätte sich über Familienzuwachs gefreut, wie die Gruberin jetzt verrät. Doch es sollte nicht sein – auch wenn ein ganz konkreter Vorschlag im Raum stand.
Eva Meeks
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Monika Gruber wäre gern Mutter geworden, aber nicht um jeden Preis.
Monika Gruber wäre gern Mutter geworden, aber nicht um jeden Preis. © imago/STL

Monika Gruber (55) zählt zu den bekanntesten Stimmen Bayerns und hat sich karrieretechnisch viele Träume erfüllt. Offen geht sie damit um, dass in ihrem Privatleben ein Traum aber leider auf der Strecke geblieben ist: eine eigene Familie zu gründen. Nun verrät sie, warum sie sich trotz Kinderwunsch gegen die Samenbank entschieden hat – auch wenn ihre Mutter diesen Weg befürwortet hätte.

Monika Gruber über Samenbank: "Fände das zu egoistisch"

Ob ein Kind Vater und Mutter für ein stabiles Aufwachsen braucht? Daran scheiden sich die Geister. Für den Therapeuten und Fünffachpapa Björn Thorsten Leimbach besteht daran jedoch kein Zweifel, wie er im Podcast "Die Gruaberin" betont. Gastgeberin Monika Gruber sieht das ähnlich und erinnert sich an eine wichtige Entscheidung zurück: "Ich wollte ja unbedingt Kinder, war aber nie in der passenden Beziehung."

Ihre Mutter, die sich sehnlichst Enkelkinder gewünscht hat, habe ihr dann "in der Verzweiflung [...] nahegelegt", auf eine Samenbank zu gehen. Doch für Monika Gruber war das nicht der richtige Weg: "Ich habe darüber nachgedacht, aber ich fände das zu egoistisch und ich hätte immer gewollt, dass mein Kind Vater und Mutter hat – intuitiv." Für ihren Podcast-Gast die einzig richtige Entscheidung: "Ein Kind braucht Vater und Mutter. [...] Es sind essenzielle Wahrheiten, die wir als Paartherapeut, als Psychologen, belegen können, dass man wirklich Vater und Mutter braucht."

Monika Gruber fehlte der passende Partner für die Familiengründung. Heute ist sie liebevolle Tante ihrer Nichten und Neffen.
Monika Gruber fehlte der passende Partner für die Familiengründung. Heute ist sie liebevolle Tante ihrer Nichten und Neffen. © imago/Future Image

Monika Gruber über eigene Kinder: "Hätte wirklich gern welche gehabt"

Vor einigen Wochen schon hatte Monika Gruber in ihrem Podcast über ihr kinderfreies Leben gesprochen. "Es ist halt so. Und ich muss irgendwie auch damit zurechtkommen", hatte die 55-Jährige erklärt. Doch sie hatte auch ehrlich zugegeben, mit diesem Schicksal gelegentlich zu hadern: "Es geht manchmal besser und manchmal schlechter. Denn ich hätte wirklich gern welche gehabt." Ihre jüngeren Brüder haben hingegen eigene Familien gegründet – und der Gruaberin insgesamt fünf Nichten und Neffen geschenkt.

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