Muss sich weiter erholen: Udo Lindenberg sagt Auftritt ab

Udo Lindenberg kann beim Panikpreis 2026 am 1. August im Kloster Hirsau nicht auftreten. Eine verschleppte Gastritis zwingt den 80-Jährigen zur Pause.
(jom/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Udo Lindenberg musste schweren Herzens einen öffentlichen Termin absagen.
Udo Lindenberg musste schweren Herzens einen öffentlichen Termin absagen. © Imago Images/Eventpress MP

Udo Lindenberg (80) muss weiter kürzertreten. Der Musiker wird beim diesjährigen Panikpreis am 1. August im Kloster Hirsau in Calw nicht auftreten. Grund ist seine angeschlagene Gesundheit: Eine schwere Gastritis, die sich über Wochen hingezogen hat, macht ihm weiter zu schaffen. Auf ärztlichen Rat hin nimmt sich der Sänger nun die Zeit, die er für seine vollständige Genesung braucht. Das teilte Lindenbergs Kommunikationsagentur in einer Pressemitteilung mit.

Im Mai hatte sich Lindenberg in einem Hamburger Krankenhaus behandeln lassen müssen, kurz darauf strich er mehrere Termine. Festgestellt wurde die Gastritis damals von seinem Hausarzt, nachdem der Musiker seinen 80. Geburtstag am 17. Mai gefeiert und anschließend in Schottland Urlaub gemacht hatte.

"Ich habe mich so gefreut"

Dass er das Panikpreis-Finale verpasst, wurmt den Sänger sichtlich. In seinem Statement wendet er sich direkt an seine Anhängerschaft: Er habe sich riesig auf den Abend und seine "Panik-Family" gefreut, betrübt sei er, dass es diesmal nicht klappe. Trotzdem wünsche er allen eine ausgelassene Party und ruft dazu auf, die Stiftung und die Preisträger bei ihren Auftritten kräftig zu unterstützen.

Die Absage verpackt Lindenberg typisch augenzwinkernd. "Ich verspreche, sobald Dr. Schleuderknie wieder über die Bühne federt, sehen wir uns wieder!", richtet er seinen Fans aus. Die Bekanntgabe betont, die Entscheidung sei ihm alles andere als leichtgefallen. Getroffen habe man sie einzig, um seine Gesundheit nicht aufs Spiel zu setzen. In Behandlung befinde er sich nach wie vor.

Nachwuchs im Mittelpunkt

Ganz ohne Bühnenpräsenz muss das Publikum trotzdem nicht auskommen. An dem Abend treten die drei Gewinner des Panikpreises 2026 gemeinsam auf: Katha Rosa, Yale und Finn Moriz. Vergeben wird der Preis laut Mitteilung seit 2008 alle zwei Jahre, auf der Liste früherer Preisträger stehen etwa Deine Cousine, Sarah Lesch oder Tyna.

Besonders im Rampenlicht steht Katha Rosa. Ihr Song "Schwarzer Hund", der Depression zum Thema macht, wurde bereits über 14 Millionen Mal gestreamt. Für ihren ersten Platz bekommt sie neben Preisgeld auch den Goldenen Hut.

Prominente Gäste

Für Lindenberg-Fans hält der Abend weitere Namen bereit. Sängerin Elif, auf dem Tribute-Album "WE LOVE UDO" mit ihrer Version von "Cello" vertreten, steuert ein Akustik-Set bei. Panikband-Saxophonist Noah Fischer sorgt für Zwischentöne, und die Tribute-Band "Der Udonaut und die Paniker" sowie Lindenbergs Background-Sänger Nathalie Dorra und Ole Feddersen sind ebenfalls im Einsatz.

Die Mitteilung weist darauf hin, dass die Tickets ihre Gültigkeit behalten. Wer die Karten dennoch zurückgeben möchte, bekommt den vollen Preis erstattet.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.