Mumford & Sons: Pause auf unbestimmte Zeit

Solche Dinge treiben Musik-Fans kalte Schauer den Rücken hinunter: Mumford & Sons, wird "in absehbarer Zeit" nicht zusammen spielen.
| (nam/spot)
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Des Rampenlichts müde? Mumford & Sons bei einem Auftritt in Florida vor wenigen Tagen
John Davisson/Invision/AP Des Rampenlichts müde? Mumford & Sons bei einem Auftritt in Florida vor wenigen Tagen

England - Müssen sich die Fans von Mumford & Sons ("I Will Wait") etwa ernsthafte Sorgen machen? Besonders positiv klang es jedenfalls nicht, was Keyboarder Ben Lovett nun angekündigt hat: "Es wird in absehbarer Zeit keine Mumford & Sons-Aktivitäten mehr geben", sagte er dem Musikmagazin "Rolling Stone". Nach dem vorerst letzten Konzert der Band am vergangenen Freitag im amerikanischen Bonner Springs wolle man zunächst eine Auszeit nehmen.

Auf neues Material werden Mumford & Sons-Fans wohl länger warten müssen. Das jüngste Album "Babel" ist hier nach wie vor erhältlich

Wie lang die Pause dauern wird, wollte Lovett nicht verraten: "Wir haben keine Ahnung. Wir wissen nur, dass wir eine ordentliche Auszeit nehmen und einfach mal wieder nur herumhängen werden, ohne Verpflichtungen, Druck und ähnliches", sagte er. Hoch motiviert war die Band zuletzt wohl nicht mehr, wie Lovett zumindest andeutet: "Die Atmosphäre auf Tour ist... Ich denke jeder freut sich darauf, einmal frei von Zeitplänen zu sein."

Unterdessen veröffentlichte die Band am Montag auch auf ihrer Homepage eine Mitteilung, die einem Abschied auf längere Zeit durchaus angemessen scheint. Mit Blick auf die just überstandene Tour schrieben Mumford & Sons: "Vielen Dank, noch einmal, an alle für diese unglaubliche Tour. Wir können euch kaum beschreiben, wie sehr wir lieben was wir tun und wie glücklich wird sind, dass wir diese letzten sechs Jahre damit verbringen durften, um die Welt zu touren und unsere Songs für gute Leute zu spielen", heißt es dort.

Mumford & Sons hatten sich 2007 in London um Sänger und Gitarrist Marcus Mumford formiert. Ihre 2009 und 2012 veröffentlichten Alben "Sigh No More" und "Babel" wurden in Amerika und Großbritannien zu Top 3-Erfolgen. "Babel" stürmte auch die deutschen Charts und erhielt 2012 in den USA einen Grammy als "Album des Jahres".

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