Dreh mit Hollywoodstar: Münchner TV-Star distanziert sich von Reality-Branche
"Temptation Island", "Sommerhaus der Stars", "Kampf der Realitystars", "B:REAL – Echte Promis, echtes Leben": Mike Cees ist im Reality-TV längst kein Unbekannter mehr. Mit seinen Auftritten sorgte er in den Formaten für Furore – und auch im wahren Leben ließ der Münchner nichts anbrennen. 2024 saß der 39-Jährige aufgrund einer nicht bezahlten Geldstrafe 61 Tage im Gefängnis. Inzwischen ist es in der Trash-Branche aber ruhig um ihn geworden. Warum Mike Cees den meisten Formaten eine Absage erteilt, wie er heute über das TV-Geschäft denkt und welches neue Projekt er aktuell in der Planung hat – mit der AZ hat der ehemalige Realitystar darüber gesprochen.
Mike Cees will sich nicht mehr für Promi-Shows verbiegen
Dem wilden Partyleben hat Mike Cees längst abgeschworen. Statt Champagner gibt es für ihn nun volle Windeln, denn er ist im Juni 2026 Vater geworden. Der einstige TV-Macho pendelt zwischen München und seiner Wahlheimat Dubai. Jobs für prominent besetzte Reality-Shows nimmt er aktuell keine an. Zwar habe es im Hintergrund immer wieder Gespräche über verschiedene Formate gegeben, aber für Mike Cees seien diese nicht infrage gekommen. "Heute bin ich an einem Punkt, an dem ich mich für kein TV-Format mehr verbiege. Wenn etwas zu mir passt, mache ich es. Wenn nicht, dann eben nicht."
Darüber hinaus machte dem gebürtigen Münchner sein Image zu schaffen. Mike Cees wurde im TV gerne als der "Bad Boy" beworben und war in "einige juristische Auseinandersetzungen" verwickelt. "Die Verfahren wurden am Ende allerdings entweder eingestellt, von mir gewonnen oder vollständig zurückgezogen", betont er dazu. "Trotzdem prägen Schlagzeilen oft die öffentliche Wahrnehmung."
TV-Macho über Reality-TV: "Eskalationen stehen im Mittelpunkt"
Für den 39-Jährigen ist klar, dass sich das Reality-TV in den letzten Jahren stark verändert hat. "Konflikte und Eskalationen stehen heute häufig stärker im Mittelpunkt als echte Geschichten oder Persönlichkeiten. Das kann kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugen, aber ich glaube, dass viele Zuschauer sich wieder mehr Authentizität wünschen." Mike Cees will sich keine Rolle mehr aufdrücken lassen. "Für mich war irgendwann klar, dass ich mich nicht mehr verändern oder eine Rolle spielen möchte, nur um irgendwo stattzufinden. Ich möchte für das gebucht werden, was ich wirklich bin – und nicht für eine künstlich geschaffene Version meiner Person."
Neues Projekt: Mike Cees dreht mit Bruder von Julia Roberts
Trotz seiner neuen Sicht auf die Reality-Branche wird Mike Cees bald wieder eine Rolle spielen müssen. Dieses Mal aber nicht sich selbst, denn er will nun als Schauspieler durchstarten. Viel verraten will der TV-Star dazu noch nicht: "Aber ich kann sagen: Der Titel ist sehr vielversprechend und meine Rolle bedeutet mir unglaublich viel." Auf der Filmdatenbank "IMDb" wird das Projekt aktuell mit dem Arbeitstitel "The Final Girl" beworben – und hat mit Jaymes Butler und Eric Roberts waschechte Hollywoodstars in der Besetzung.

Dass Mike Cees mit dem Bruder von "Pretty Woman"-Star Julia Roberts dreht, freut ihn dabei besonders. "Unter anderem mit Eric Roberts vor der Kamera zu stehen, ist natürlich etwas Besonderes. Wir sind uns bereits früher einmal begegnet und hatten ein sehr gutes Gespräch. Auch mit dem Regisseur Felix Meinhard, den Drehbuchautoren, dem Kamerateam und allen Schauspielern war die Zusammenarbeit von Anfang an etwas Besonderes."

Hollywood-Pläne? Das sagt der Münchner TV-Star dazu
Mit dem neuen Projekt erfüllt sich für Mike Cees ein ganz persönlicher Traum. "Der Film ist ein neues Kapitel in meinem Leben, auf das ich mich sehr freue. Ich glaube, dass viele Menschen überrascht sein werden, was noch alles kommt." Seine neue Karriere wolle er sich aber nachhaltig und "Schritt für Schritt" aufbauen. "Mein Ziel ist nicht, einfach nur berühmt zu sein. Ich möchte gute Projekte umsetzen, Geschichten erzählen und Menschen mit meiner Arbeit begeistern." Sollte aber dennoch Hollywood an seine Türe klopfen, wäre der 39-Jährige nicht abgeneigt. "Wenn sich daraus internationale Möglichkeiten ergeben, freue ich mich natürlich."
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