Motsi Mabuse über Einladung bei den britischen Royals: "Man merkt die Grenzen"

Motsi Mabuse sitzt seit 2011 in der "Let's Dance"-Jury. Auch in England ist sie ein gefeierter TV-Star, der sogar schon von König Charles eingeladen wurde. Wie sie die Royals erlebt hat und was eine moderne Prinzessin für sie ausmacht – mit der AZ hat Motsi Mabuse darüber gesprochen.
Eva Meeks
Eva Meeks
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Motsi Mabuse ist sowohl in Deutschland als auch in England als TV-Jurorin bekannt.
Motsi Mabuse ist sowohl in Deutschland als auch in England als TV-Jurorin bekannt. © imago/Bildagentur Monn

Motsi Mabuse (45) flimmerte 2007 zum ersten Mal über die TV-Bildschirme, als sie Guildo Horn (63) bei "Let's Dance" das Tanzen beibringen sollte. 2011 nahm sie dann am Jurypult Platz, wo sie für Fans nicht mehr wegzudenken ist. Seit 2019 bewertet sie auch die Promis im britischen Pendant "Strictly Come Dancing". In der AZ spricht Motsi Mabuse über den Spagat zwischen Deutschland und England – und verrät, welches Herzensprojekt sie mit ihrer kleinen Tochter (8) teilt.

Motsi Mabuse zu Gast bei König Charles: "Alles sehr formell"

Dreimal traf Motsi Mabuse bereits auf König Charles (77) und Königin Camilla (79). Die britischen Royals sind bekennende Fans der Show "Strictly Come Dancing", durch die Mabuse seit 2019 auch in England bekannt ist. Im Dezember 2025 wurde die Tanz-Jurorin sogar zum Staatsbankett auf Schloss Windsor eingeladen. Doch wie kann man sich einen solchen Abend vorstellen? In der AZ gibt Motsi Mabuse zu: "Nervös ist man da immer, da wäre jeder nervös. Man hat gar keine andere Möglichkeit, als nervös zu sein, weil da Tausende Menschen sind."

Die 45-Jährige erklärt weiter: "Das ist alles sehr, sehr formell. Die Prinzen und Prinzessinnen und Könige sind darin trainiert, Menschen zu treffen. Sie wissen, was sie zu sagen haben, und sind immer informiert." Auch über ihren royalen Tischpartner verliert sie in der AZ ein paar Worte: "Ich saß den ganzen Abend neben Prinz Edward, und das war eigentlich ein ganz normales Gespräch. Er war sehr informiert über viele Sachen im Leben und hatte interessante Fakten zu erzählen. Aber es ist alles sehr formell", so Mabuse ehrlich. "Man merkt schon, dass das etwas ganz anderes ist als hier. Man merkt die Grenzen."

König Charles und Königin Camilla sind bekennende "Strictly Come Dancing"-Fans. Motsi Mabuse durfte die britischen Royals schon mehr als einmal treffen, wie hier im Schloss Bellevue.
König Charles und Königin Camilla sind bekennende "Strictly Come Dancing"-Fans. Motsi Mabuse durfte die britischen Royals schon mehr als einmal treffen, wie hier im Schloss Bellevue. © imago/Political-Moments

Wo sie häufiger auf der Straße angesprochen wird, wollte die AZ von Motsi Mabuse wissen – Deutschland oder England? "Mit Abstand in Deutschland. In England bin ich eher in and out. Ich sitze immer im ersten Flieger nach Deutschland, weil ich ja eine kleine Prinzessin zu Hause habe und sie der Mittelpunkt unseres Lebens ist", verrät sie. "Insofern bin ich immer nur kurz in England. Aber in Deutschland mache ich jetzt mittlerweile seit 21 Jahren Fernsehen, und das ist einfach ein Teil meines Lebens."

Motsi Mabuse über Tochter: "Unsere gemeinsame Sache"

Mit ihrer kleinen Tochter, die sie 2018 mit Ehemann Evgenij Voznyuk (42) bekam, teilt Motsi Mabuse eine besondere Liebe: Disney-Filme und die dazugehörigen Prinzessinnen. Aus diesem Grund musste sie auch nicht lange zögern, als sie deutsche und britische Markenbotschafterin für die Disney-Prinzessinnen-Woche werden sollte, wie sie der AZ verrät: "Als Disney angerufen hat, war das wie ein Kindheitstraum, der wahr wurde. Ich bin mit Disney aufgewachsen, und das ist einfach eine so tolle Brand."

Die gebürtige Südafrikanerin dachte dabei sofort an ihre eigene "kleine Prinzessin": "Ich finde es schön, diesen Moment mit meiner Tochter teilen zu können. Ich habe natürlich mit ihr darüber gesprochen, und diese Kampagne ist irgendwie auch unsere gemeinsame Sache." Mabuse selbst hat "Tiana" aus dem Disney-Film "Küss den Frosch" als ihre liebste Disney-Prinzessin auserkoren. Ihre kleine Tochter sieht das ähnlich, liebt aber auch "Rapunzel" und ganz besonders "Vaiana".

Motsi Mabuse ist Markenbotschafterin der Disney-Prinzessinnen-Woche. Eine Zusammenarbeit, die ihr viel bedeutet – auch wegen ihrer Tochter.
Motsi Mabuse ist Markenbotschafterin der Disney-Prinzessinnen-Woche. Eine Zusammenarbeit, die ihr viel bedeutet – auch wegen ihrer Tochter. © Sebastian Reuter/Disney

Mit dem Vorbild ihrer Kleinen könne sie gut leben, erklärt Mabuse in der AZ: "Wenn ich an eine moderne Prinzessin denke, dann denke ich an 'Vaiana'. Sie kämpft für das, was sie will, und geht selbstbewusst ihren Weg. Sie zweifelt auch ab und zu an sich selbst, aber am Ende vertraut sie ihrer eigenen Stimme. Und es geht einfach darum, Menschen und Familien zusammenzubringen – aber auch um Freiheit und Stärke. Das, würde ich sagen, verkörpert 'Vaiana' für mich."

"Let's Dance"-Zukunft von Motsi Mabuse: "Könnte es das letzte Mal sein?"

Eine starke weibliche Stimme braucht auch Motsi Mabuse, wenn sie in der "Let's Dance"-Jury neben Joachim Llambi (62) und Jorge González (59) Platz nimmt. Ihre Perspektive mit einzubringen, bedeutet für die Tänzerin eine besondere Verantwortung. "Ich finde, eine Frauenstimme in der Jury ist super wichtig, weil wir als Frauen Sachen manchmal anders empfinden als Männer", meint Mabuse zur AZ. "Mein Kollege Joachim Llambi ist sehr klar und sagt die Sachen – Bums! – und dann kommen sie raus."

Die 45-Jährige transportiere die Kritik mit mehr Fingerspitzengefühl: "Ich habe vielleicht kein Mitleid, aber ich habe das alles auch mal gemacht, ich habe da getanzt, ich war dort Profi, und ich weiß, was die Tänzer auf dem Parkett empfinden. Ich drücke mich einfach anders aus als meine männlichen Kollegen. Und ich finde, das ist auch okay." Mabuse weiter: "Es ist nicht weniger wert, gefühlvoll und emotional zu sein. Und da ist der Unterschied. Dieser Blickwinkel ist wichtig – auch für das Publikum."

Joachim Llambi, Motsi Mabuse und Jorge Gonzalez sitzen seit 2013 gemeinsam am Jurypult von "Let's Dance". Damit bilden sie die am längsten unverändert bestehende Jury einer Unterhaltungsshow weltweit.
Joachim Llambi, Motsi Mabuse und Jorge Gonzalez sitzen seit 2013 gemeinsam am Jurypult von "Let's Dance". Damit bilden sie die am längsten unverändert bestehende Jury einer Unterhaltungsshow weltweit. © imago/Future Image

"Let's Dance" ist ohne Motsi Mabuse eigentlich nicht vorstellbar. Doch hat sie je über einen möglichen Ausstieg nachgedacht? "Also im Moment denke ich nicht ans Aufhören. Ich schätze die Zeit sehr, aber ich sage mir auch jedes Mal, wenn ich 'Let’s Dance' mache: 'Könnte es das letzte Mal sein?' Dann gehe ich mit einer ganz anderen Aufmerksamkeit in die Show, mit viel Dankbarkeit, weil man ja nie weiß, wie es weitergehen wird." Bescheiden gibt Motsi Mabuse zu: "Das mache ich seit 20 Jahren. Manchmal ist es anstrengend, sich immer zu fragen, ob es vielleicht das letzte Mal mit RTL sein könnte. Die absolute Sicherheit hat man halt einfach nie." Doch sie stellt in der AZ klar: "Ich würde noch nicht aufhören, definitiv noch nicht."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.