Monika Gruber ist fassungslos: Was sie von ihrem Münchner Schönheits-Doc erfahren hat
Schönheitsoperationen und Botoxbehandlungen sind in der Mitte der Gesellschaft längst angekommen. Monika Gruber spricht jetzt über eine Erfahrung in einer Arztpraxis, die sie zum Nachdenken brachte. Was die Kabarettistin von einem Beauty-Doc erfährt, macht sie fassungslos.
Neue Brüste mit 16: Was Monika Gruber von Münchner Schönheits-Doc erfahren hat
Als renommierter Schönheitschirurg ist der Österreicher Dr. Alexander Papp ein Experte im Bereich der ästhetischen Medizin. Monika Gruber interessiert sich sehr für seine Arbeit und hat den Arzt aus Salzburg zum Gespräch geladen. In ihrem Podcast "Die Gruaberin" offenbart ihm die 54-Jährige, sie selbst habe eine direkte Anlaufstelle in Sachen Beauty und spricht von "Erfahrungen von meinem Schönheits-Doc in München". Ob sich die Kabarettistin bei dem Mediziner bereits behandeln ließ, verrät sie aber nicht. Doch im Austausch habe er ihr aufgezeigt, wie weit der Drang zu einem perfekten Aussehen in der heutigen Zeit gehen kann.
Der Münchner Arzt ihres Vertrauens habe Gruber von einer Zeit berichtet, in der "junge Mädchen mit 16, also zum 16. Geburtstag, von den Eltern ein paar neue Brüste geschenkt bekommen haben". Viele Mädchen und ihre Erziehungsberechtigten seien zu ihm in die Praxis gekommen, um die Brustvergrößerungen durchführen zu lassen, so die Kabarettistin. Grubers Arzt habe sich gesträubt, die jungen Damen zu operieren, so Gruber. "Und dann hat er zu ihnen gesagt: 'Das mache ich nicht. Ich mache bei einem 16-jährigen Mädchen keine Brustvergrößerung."

Blankes Entsetzen bei Schönheits-Doc: "So findet die nie einen Mann"
Monika Gruber habe diese Entscheidung gut nachvollziehen können. Die Schuld sieht sie bei den Erziehungsberechtigten, die ihren Kindern eine Beauty-OP zum Geburtstag schenken. Die Kabarettistin kritisiert: "Ich weiß gar nicht, was das für Eltern sind." Von ihrem Gesprächspartner Dr. Papp möchte Gruber im Podcast wissen, ob auch er bereits Patienten "weggeschickt" hat, weil er mit der Durchführung einer OP nicht einverstanden war. Der Österreicher bejaht und erzählt von einem Mutter-Tochter-Duo, das zu ihm in die Praxis kam. Die Mutter habe der Tochter "die Bluse aufgerissen und gesagt: 'So findet die nie einen Mann'". Papp habe daraufhin den Elternteil aus dem Raum geschickt und das Gespräch mit dem jungen Mädchen gesucht.
Er versicherte der Tochter, sie sehe "gut aus, so wie sie ist". Eine Schönheitsoperation würde keinen Sinn ergeben. Der Beauty-Doc habe die Mutter im Nachhinein zurechtgewiesen. Die Aktion, dem eigenen Kind derartige Unsicherheiten in den Kopf zu setzen, empfand Grubers Podcast-Gast als entsetzlich.
Monika Gruber fassungslos: "Das ist ja schrecklich"
Auch Monika Gruber zeigt sich fassungslos: "Das ist ja schrecklich." Dass die Mutter der Tochter ohne Weiteres "die Bluse aufgerissen" habe, versetzt die 54-Jährige in Rage: "Was für eine Mama! Ein Kind jemand anderem gegenüber so bloßzustellen oder es zu reduzieren, auf die Größe der Brüste, das ist ja unglaublich." Für Gruber steht fest, dass solche Aktionen definitiv zu weit gehen. "Das klingt ja wie in einem schlechten Film", macht die Kabarettistin deutlich.
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