Mögliche Überdosis: Polizeiuntersuchung nach Tod von Presley Gerber

Die Polizei von Santa Monica und die Gerichtsmedizin von Los Angeles untersuchen den Grund für den Tod von Presley Gerber. Laut US-Berichten hat es sich womöglich um eine Überdosis gehandelt.
(wue/spot) |
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Presley Gerber wurde nur 27 Jahre alt.
Presley Gerber wurde nur 27 Jahre alt. © imago/Image Press Agency / Xavier Collin/Image Press Agency

Nach dem überraschenden Tod von Presley Gerber (1999-2026) steht die Todesursache bislang nicht offiziell fest. Sowohl die Polizei als auch die Gerichtsmedizin untersuchen den Fall. US-Medien berichten allerdings übereinstimmend, dass es zu einer Überdosis gekommen sein könnte.

Gerber war vor seinem Tod offen damit umgegangen, dass er unter anderem mit psychischen Problemen, Depressionen und Suchtproblemen zu kämpfen hatte. Im Alter von nur 27 Jahren war der Sohn von Cindy Crawford (60) und Rande Gerber (64) am Sonntagvormittag verstorben.

Am 20. September war gegen 09:35 Uhr ein Notruf bei der Polizei von Santa Monica eingegangen, wie das Magazin "People" unter Berufung auf vorliegende Aufnahmen berichtet. Rettungskräfte seien aufgrund einer möglichen Überdosis ausgerückt. Gerber hatte sich laut Angaben der Gerichtsmedizin zu diesem Zeitpunkt in einer Rehabilitationseinrichtung aufgehalten.

Untersuchung der Gerichtsmedizin am Montag

"Ermittler des SMPD untersuchen den Todesfall als mutmaßliche Überdosis", heißt es in einer Erklärung der Polizei, die dem Sender NBC vorliegt. "Derzeit gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden." Die Ermittlungen dauerten an und eine Untersuchung der Gerichtsmedizin sei für den späteren Montag (Ortszeit) angesetzt gewesen.

Eine Autopsie ist mittlerweile abgeschlossen. Die Gerichtsmedizin listet den Punkt Todesursache auf ihrer Webseite derzeit allerdings als "deferred", was so viel wie aufgeschoben oder zurückgestellt bedeutet. In einem Statement wird der Grund dafür genannt. Die Gerichtsmedizin habe weitere Untersuchungen angefordert.

Da die Ermittlungen laufen, könne nicht mitgeteilt werden, was genau zusätzlich untersucht wird. Ein offizielles Ergebnis steht damit bislang nicht fest. In derartigen Fällen können laut Gerichtsmedizin mehrere Monate vergehen, bis die Todesursache feststeht.

Weder Presley Gerbers Eltern noch seine Schwester Kaia Gerber haben sich bislang geäußert. Ein Sprecher der Angehörigen teilte mit: "Die Familie bittet in dieser sehr schwierigen und schmerzhaften Zeit um Privatsphäre."

Hilfe bei Depressionen und der Bewältigung von Krisen bietet in Deutschland Tag und Nacht die Telefonseelsorge unter den kostenlosen Rufnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 oder unter der 116 123. Anrufende bleiben anonym.

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