Moderatorin Maria von Welser ist nach Hirn-OP zum Pflegefall geworden

Jahrzehntelang gehörte Maria von Welser zu den bekanntesten TV-Gesichtern Deutschlands. Seit 2017 kämpft die "Mona Lisa"-Erfinderin gegen Hirntumore, fünf Operationen liegen hinter ihr. Nach dem letzten Eingriff hat sich jetzt ihr Zustand dramatisch verändert.
(dr/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Maria von Welser kämpft seit Jahren mit gesundheitlichen Problemen.
Maria von Welser kämpft seit Jahren mit gesundheitlichen Problemen. © imago/Revierfoto

Moderatorin Maria von Welser (80) ist nach einer Operation am Kopf zum Pflegefall geworden. Das berichtet die "Bild" unter Berufung auf ihren Ehemann Klaus Häusler (87). Die Journalistin, die im ZDF die Frauensendung "Mona Lisa" erfand, sei bettlägerig und müsse gefüttert werden. Der Eingriff im Dezember 2025 sollte ihr eigentlich Erleichterung bringen. Ärzte legten eine Drainage, um Wasser aus dem Kopf abzuleiten. Seither geht es Welser allerdings schlechter als zuvor.

Häusler, seit 1994 mit ihr verheiratet, findet gegenüber der Zeitung unmissverständliche Worte: "Es sieht nicht gut aus. Maria ist ein bettlägeriger Pflegefall. Da oben ist leider eine Menge verloren gegangen. Das wird auch nicht mehr besser werden." Aufstehen könne seine Frau nicht mehr allein. Pflegekräfte würden sie mit einem Lifter vom Bett in den Rollstuhl und zurück heben. Ihn erkenne sie noch, sagt der frühere Luftwaffenoffizier, verstehen lasse sie sich kaum: "Auf Fragen bekomme ich Antworten, die sinnentfremdet sind. Ich würde so gern mit ihr spazieren gehen. Aber es geht nicht mehr."

Er fühle sich machtlos. "Ich liebe diese Frau heiß und innig. Es tut mir im Herzen weh, dass ich ihr nicht helfen kann. Niemand kann ihr helfen." Er sei überzeugt, dass Welser die Lage mitbekomme: "Sie sieht, dass ihr Leben hier im Bett enden wird."

Fünf Eingriffe seit 2017

Begonnen hatte alles mit Symptomen, die Welser zunächst nicht deuten konnte. Ihr rechtes Auge habe sich kaum noch öffnen lassen, ein Mundwinkel sei herab gehangen. Anfang Februar 2017 stand die Diagnose fest: ein Meningeom, ein Tumor im Kopf. Am 17. Februar operierten Ärzte am Uniklinikum Hamburg fünf Stunden lang, es folgte eine siebenwöchige Protonenbestrahlung.

Eingeweiht hatte sie damals nur ihren Mann. Nicht einmal ihre beiden Söhne und die Enkeltochter wussten Bescheid, wie sie später dem Magazin "Bunte" erzählte. Der Befund war jedoch gutartig, und Welser galt zunächst als geheilt. "Es waren Freudentränen darüber, dass ich keine Chemotherapie machen muss", sagte sie in dem Interview.

Es blieb aber nicht bei einer einzelnen Episode. Weitere Tumore wuchsen nach, fünfmal musste die Journalistin inzwischen am Kopf operiert werden. Vor Kurzem wurde laut Häusler erneut ein MRT gemacht. Was die Ärzte darauf gesehen haben, weiß ihr Ehemann noch nicht, für die kommende Woche ist das Paar beim Neurologen einbestellt. Einer weiteren Operation will sich Welser aber nicht unterziehen. "Dazu kann ich ihr auch nicht raten", sagt ihr Mann der "Bild" und bittet um Zuspruch: "Drücken Sie uns bitte die Daumen. Wir hoffen auf ein Wunder."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@spot-on-news.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.