Mobbing und Ausgrenzung: Felix Neureuther sorgt sich um seine Kinder

Felix Neureuther spricht offen über Mobbing – auch in den sozialen Medien. Als vierfacher Vater beschäftigt ihn das Thema besonders. Warum ihm mit Blick auf seine Kinder mulmig wird.
von  Max Häussler
Felix Neureuther macht sich Sorgen um seine Kinder.
Felix Neureuther macht sich Sorgen um seine Kinder. © imago/Breuel-Bild

Als liebender Vater ist es Felix Neureuther (42) ein Anliegen, dass es seinen Kindern stets gut geht. Seinen Nachwuchs zu schützen, gelingt aber nicht immer, wie auch der einstige Skirennläufer weiß. Vor allem in der Schule ist ein Kind oft vor Anfeindungen nicht gefeit.

Felix Neureuther über Mobbing an Schulen: "Wie geht man damit um?"

"Ich stelle mir das so krass vor, wenn du Papa oder Mama bist, und du hast ein kleines Kind zu Hause, das in der Schule gemobbt wird", meint Felix Neureuther jetzt in seinem Podcast "Pizza & Pommes". Der ehemalige Ski-Star betont: "Das ist so taff. Also natürlich in erster Linie für das Kind, aber auch als Elternteil." Im Gespräch mit Kumpel Philipp Nagel und Influencerin Sophia Thiel (31) fragt sich Neureuther: "Wie geht man damit um und wie schafft man das? Muss man das Umfeld des Kindes dann ändern? Soll man sich als Elternteil doch irgendwie einmischen?" Der 42-Jährige scheint ratlos – und findet auf die Fragen so schnell keine Antwort.

Ex-Sportler sieht Gefahr in Social Media: "Wird noch mal extremer"

Neureuther offenbart, dass ihn das Thema Mobbing zunehmend triggert. "Speziell auch, wenn man selbst Kinder hat", mache man sich als Elternteil gelegentlich Sorgen: Was, wenn der eigene Sohn oder die eigene Tochter betroffen sind? Das digitale Zeitalter habe Mobbing unter jungen Menschen zudem ganz neue Türen geöffnet, meint der Bayer beunruhigt. "Da kommen die sozialen Medien noch dazu, dann wird das noch mal extremer. Es hört ja nicht auf!"

Felix Neureuther und seine Ehefrau Miriam sind Eltern von vier Kindern.
Felix Neureuther und seine Ehefrau Miriam sind Eltern von vier Kindern. © imago/Sven Simon

Felix Neureuther sorgt sich um Kinder: "Habe wahnsinnigen Respekt"

Felix Neureuther und seine Ehefrau Miriam (36) haben insgesamt vier Kinder – das älteste ist acht und das jüngste ein Jahr alt. "Die sind jetzt noch nicht so in dem Social-Media-Alter drin, zum Glück. Aber irgendwann werde ich natürlich mit Dingen konfrontiert, wo ich mir auch als Papa schon Gedanken mache ... Wie wird denn das mal werden? Ich habe wahnsinnigen Respekt davor, wenn meine Kinder mal in diese Zeit kommen, wenn sie von den sozialen Medien geprägt werden."

Laut Neureuther können auch Messenger-Dienste wie WhatsApp schnell zur Waffe werden, wenn es um Mobbing geht. "Das ist ganz egal, ob in den sozialen Medien oder über WhatsApp. Ich glaube, dort werden auch wahnsinnig viele Menschen gedisst. In diesen ganzen Gruppen, das fängt so früh an, das ist der Wahnsinn." An Schulen lauere schon "in den dritten, vierten Klassen, wo die mittlerweile schon Smartphones haben", große Gefahr. "Da muss nur einer in der Klasse dabei sein, der ein KI-generiertes Bild von einer Schülerin oder einem Schüler erstellt, das irgendwie dann anders oder komisch ausschaut. Und dann wird sich darüber lustig gemacht. Das ist schon taff."

Für von Mobbing betroffene Kinder sei es umso wichtiger, in einer Gruppe integriert zu sein, um sich nicht allein zu fühlen. "Wenn du das Umfeld hast, das dich in so einer Situation stärken kann und hinter dir steht, das hilft schon auch sehr", ist sich Neureuther sicher. Zudem betont der Bayer, ein Kind solle immer offen damit umgehen, wenn es ausgegrenzt wird. Nur so könne man als Erwachsener aufmerksam werden und eingreifen.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.