Mit nur 45 Jahren: Gitarrist von US-Punkband New Found Glory gestorben
Seine letzten Konzerte spielte er im Rollstuhl: Chad Gilbert von der Pop-Punk-Band New Found Glory ist tot. Wie seine Band sowie seine Ehefrau Lisa Cimorelli in den sozialen Medien informierten, starb Gilbert friedlich im Schlaf. Chad Gilbert war 45 Jahre alt.
Erst sechs Monate zuvor hatte der Musiker, der 2021 bereits eine Leberkrebsdiagnose überlebt hatte, bekannt gegeben, dass er an einem Hirntumor leide. "Wir sind erschüttert und schockiert, wie schnell er von uns gegangen ist, doch dankbar dafür, wie friedlich und ruhig er ging", heißt es in dem Statement seiner Band. Sein letztes Konzert hatte Gilbert noch im Rollstuhl gespielt.
Blink-182-Star unter den Kondolierenden
1997 gründete Gilbert mit Freunden die Band New Found Glory. Er war erst 17 Jahre alt. In den Folgejahren spielte die Band eine zentrale Rolle beim damaligen Pop-Punk-Revival, das drei Jahre zuvor durch den kommerziellen Erfolg von Green Day und The Offspring losgetreten worden war.
Mit Mark Hoppus zollte auch einer der erfolgreichsten Musiker dieser Szene dem Verstorbenen Tribut. "Chad war der beste Freund von jeder Person, die er traf", schreibt der Bassist und Sänger von Blink-182 auf Instagram. "Ruhe nun sanft, mein Freund", schreibt Hoppus weiter. "Und danke dafür, dass du einfach... warst. Du wirst von mehr Menschen bitterlich vermisst werden, als du es dir je hast vorstellen können."
Chad Gilbert hinterlässt eine fünfjährige Tochter, die ihn bei einem seiner letzten Auftritte zum ersten Mal auf einer Bühne erlebt hatte. Der Gitarrist bezeichnete diesen Abend aus diesem Grund als einen der emotionalsten seines Lebens.
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