Mit Nacktfotos erpresst: RTL zeigt gefährliche Online-Masche

Es ist eine zunehmende Form der Online-Erpressung: Junge Menschen werden mit zuvor anggeforderten Nacktaufnahmen zur Zahlung genötigt. Eine RTL-Reportage zeigt, wer dahintersteckt und wie sich Opfer schützen können.
Elisa Eberle |
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Gemeinsam mit der Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Susanne Zander analysiert Christopher Grass die Masche der Täter.
RTL 4 Gemeinsam mit der Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Susanne Zander analysiert Christopher Grass die Masche der Täter.
RTL-Reporter Christopher Grass möchte herausfinden, wer hinter den sogenannten "Sextortion"-Angriffen auf seine Fake-Accounts steckt.
RTL 4 RTL-Reporter Christopher Grass möchte herausfinden, wer hinter den sogenannten "Sextortion"-Angriffen auf seine Fake-Accounts steckt.
So oder so ähnlich sieht es aus, wenn die Erpressung beginnt.
RTL 4 So oder so ähnlich sieht es aus, wenn die Erpressung beginnt.
In Nigeria sucht Christopher Grass (links) nach den möglichen Tätern.
RTL 4 In Nigeria sucht Christopher Grass (links) nach den möglichen Tätern.

Von "Sextortion" haben wohl noch nicht so viele Menschen gehört, vielleicht aber von der fiesen Masche, die das aus dem Englischen entlehnte Kofferwort, bestehend aus den Begriffen "sex" und "extortion" ("Erpressung"), beschreibt.

Junge Menschen - oft sind es Männer im Teenageralter - werden von Unbekannten online mit Nacktfotos erpresst: Entweder sie überweisen sofort die geforderte Summe Geld auf ein bestimmtes Konto oder die Aufnahmen werden an alle Kontakte des Opfers verschickt. Besonders perfide: Aus Scham trauen sich viele der zum Tatzeitpunkt noch minderjährigen Opfer nicht mit jemandem darüber zu sprechen. In "Extra Report: Sextortion - Erpresst in der Flirt-Falle" nimmt sich nun Christopher Grass des Themas an.

Eine Spur führt nach Nigeria

Der RTL-Reporter stellt den Tätern eine Falle: Er richtet drei gefälschte Accounts bei Instagram ein. Schon bald bekommt er Nacktfotos zugeschickt, mit der Aufforderung, ebenfalls eines zu senden. Danach beginnt die Erpressung. Um herauszufinden, wer hinter der Aktion steckt, richtet RTL eine Falle in Form eines Zahlungssystems ein. Diese zeigt den Standort und ein Bild des Täters. Die Spur, so viel verrät der Sender vorab, führt nach Nigeria.

Doch nicht nur die Täter interessieren Christopher Grass: Er will auch herausfinden, wie es Betroffenen nach der Tat ergangen ist. Dafür trifft er zwei zum Tatzeitpunkt 16 beziehungsweise 23 Jahre alte Männer. In Schottland spricht er außerdem mit den Eltern eines jungen Mannes, der sich nach Sextortion das Leben nahm. Denn auch das ist die traurige Wahrheit hinter der gemeinen Masche: Immer wieder sehen die Opfer keinen anderen Ausweg mehr. Darüber hinaus zeigt die rund 70-minütige Sendung, wie man sich selbst vor möglichen Erpressungsversuchen schützen kann.

Extra Report: Sextortion - Erpresst in der Flirt-Falle - Mo. 17.08. - RTL: 22.15 Uhr

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