Miley Cyrus attackiert Paparazzi

„Sie sind widerwärtig und gruselig.“ Das Teenager-Idol sieht in ihren Albträumen Blitzlichter und bleibt jetzt lieber zu Hause. Auf der Internet-Plattform Twitter beschimpft der amerikanische Vorzeige-Star Paparazzi.
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So wie sie wollen viele Mädchen sein: Teenie-Star Miley Cyruy
dpa So wie sie wollen viele Mädchen sein: Teenie-Star Miley Cyruy

„Sie sind widerwärtig und gruselig.“ Das Teenager-Idol sieht in ihren Albträumen Blitzlichter und bleibt jetzt lieber zu Hause. Auf der Internet-Plattform Twitter beschimpft der amerikanische Vorzeige-Star Paparazzi.

Es ist mitten in der Nacht, als sie ihre manchmal schon etwas unheimlich wirkende Selbstkontrolle verliert, als ausnahmsweise einfach mal das aus ihr herauszubrechen scheint, was sie wirklich denkt, als sie keinen PR-Berater um sich hat, der ihr die Formulierung streicht oder zumindest weichspült.

Um 3.32 Uhr attackiert Miley Cyrus, Teenager-Idol und Vorzeige-Star des sauberen US-Kinderfernsehens, auf der Internet-Plattform Twitter aufdringliche Fotografen: „Das ist der WIDERWÄRTIGSTE Job, den man sich vorstellen kann“, formuliert sie aufgebracht. Als ihr ein User vorhält, dies gehöre halt zu ihrem Job als Star, antwortet Cyrus zehn Minuten später: „Von gruseligen Fotografen verfolgt zu werden, ist NICHT die Jobbeschreibung! Man versucht am besten drinnen zu bleiben, weil draußen widerliche Kreaturen warten.“

Sätze, die man so von Liam oder Noel Gallagher, von Amy Winehouse oder Pete Doherty erwarten würde, nicht jedoch von Miley Cyrus, die normalerweise Dinge sagt wie „Ich bin sehr glücklich“, „Ich finde beides toll“ oder „Ich liebe meine Familie“. Das Problem bei Twitter: Jede Nachricht wird sofort von einer Millionen-Community „retweetet“, also weitergeleitet, vervielfältigt und in die WWWelt getragen. Löschen sinnlos.

„Ich kann eh nichts dagegen machen“

Daher war’s auch nur eine Frage der Zeit, bis der gefürchtete Promi-Blogger Perez Hilton Wind von Cyrus’ verbalem Ausraster bekommt – und sofort seine zwei Cents dazugibt: „Aber manche Fotografen sind doch deine Freunde. Und mit diesem einen Videographer bist du doch ziemlich dick befreundet!“ Um kurz nach 5 Uhr resigniert Miley: „Ich kann eh nichts dagegen machen und werde einfach weiterlächeln.“

Schlafen kann sie nicht: „Ich habe Albträume, sehe darin immer diese Blitzlichter. Das macht mir Angst.“ Morgens ist Mileys Welt dann zum Glück wieder in Ordnung: „Ich liege im Bett und höre Elton John.“ Der sei ein „echtes Genie“ – und beschimpfte Fotografen übrigens auch schon etwas grober als sie, mit den Worten „Fuck off!“

T. Lokoschat

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