Michelle Williams: Die #MeToo-Bewegung trägt bei ihr Früchte

Mit einer aufrüttelnden Rede im Capitol Hill hat Schauspielerin Michelle Williams über gleichwertige Bezahlung für Frauen gesprochen und gleichzeitig ihre eigene Leidenszeit für beendet erklärt.
| (stk/spot)
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Keine Schauspielerin stand in der jüngsten Vergangenheit so sinnbildlich für die Ungerechtigkeit Hollywoods, wie Michelle Williams (38). Bekam Schauspieler Mark Wahlberg (47) für Nachdrehs zu "Alles Geld der Welt" rund 1,5 Millionen Dollar, musste sie sich mit weniger als 1.000 Dollar begnügen. Doch damit ist nun offenbar Schluss! Das hat die bereits vier Mal für einen Oscar nominierte Darstellerin laut dem US-Magazin "People" als Sprecherin im Capitol Hill, dem Sitz der US-Regierung, verkündet.

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"Bei dem Job, den ich vor zwei Wochen abgeschlossen habe, bekam ich denselben Lohn wie meine männlichen Co-Stars", so Gastrednerin Williams, die für diese Aussage am "Equal Pay Day" den fälligen Applaus erntete. Zudem werde ihr inzwischen die Hand geschüttelt, statt "zu fest angefasst oder zu lange umarmt zu werden".

Im Jahr 2017 sei sie regelrecht "gelähmt" vor Schock gewesen, als sie von den extrem unterschiedlichen Vergütungen beim Film von Ridley Scott (81) erfahren hatte. Dass die #MeToo-Bewegung bei ihrer Person inzwischen Früchte trägt, sei in ihren Augen aber kein Happy-End, sondern ein "Happy-Beginning": "Es wird für mich keine Zufriedenheit geben, bevor ich meine Bemühungen bis zum Schluss ausgereizt habe, damit alle Frauen diesen Anstieg ihres Selbstbewusstseins erleben können."

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