Michael Käfer schafft Platz für weitere 1000 Gäste

Der Münchner Feinkost-König Michael Käfer breitet sich am Tegernsee aus – und plant einen Naturlehrpfad.
| Kimberly Hoppe
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Gut Kaltenbrunn in Gmund: Im zweiten Jahr nach der Wiedereröffnung hat Michael Käfer hier noch ziemlich viel vor.
API/dpa Gut Kaltenbrunn in Gmund: Im zweiten Jahr nach der Wiedereröffnung hat Michael Käfer hier noch ziemlich viel vor.

Gmund - Er ist der Feinkost-König in München, Catering-Chef und Party-Perfektionist. Doch Michael Käfer erweitert auch sein zweites Standbein am Tegernsee. Die Rede ist von Gut Kaltenbrunn, dem Ausflugslokal in Gmund.

Im zweiten Jahr nach der Wiedereröffnung hat Käfer weiter viel vor. Er möchte 1000 Gästen mehr Platz bieten. Wie das?

Der Groß-Gastronom und Wahl-Tegernseer wird den ehemaligen Rinderstall (819 Quadratmeter Grundfläche) und die Tenne (870 Quadratemeter) renovieren und für Gäste zugänglich machen. Da, wo vor knapp 200 Jahren Kühe, Kälber und Jungvieh gehalten wurden, können ab dem 1. Oktober noch mehr Besucher verköstigt werden.

Michael Käfer: Hotel-Pläne am Tegernsee

Die Zeit drängt, die Arbeiten laufen auf Hochdruck. Wenn der Rinderstall von der Blue Lion GmbH nicht pünktlich zum 1. Oktober übergeben werden kann, droht deren Besitzerin Alexandra Schörghuber eine Geldbuße. „Den 1. Oktober aber haben wir definitiv sicher“, sagt Michael Käfer der „Tegernseer Stimme“, „der ist sogar mit einer Konventionalstrafe vertraglich belegt.“ Bei einem exklusiven Rundgang wird schnell klar: Was Käfer, der obendrein ein Almdorf am Tegernsee plant, hier vorhat, ist beeindruckend. Beim Betreten des Stalls öffnet sich der Blick in eine riesige Säulenhalle. Der Boden ist verlegt, alles in Weiß, die Lampen hängen schon. „Jetzt fehlt nur noch unsere Inneneinrichtung“, so Käfers Geschäftsführer Markus Kemeter. Außerdem sei ein Parkplatz für 150 Autos auf einer gepachteten Wiese geplant.

Was Käfer am Herzen liegt, ist sein Vorhaben in Sachen Nachhaltigkeit. Er plant einen Naturlehrpfad, eine Schaupresse für Obstsäfte, ein Bienenhaus, einen Obst- und Gemüsegarten und einen Hofladen. Die Arbeit mit dem Almdorf geht ebenfalls bald los. Langweilig wird dem Feinkost-König in nächster Zeit nicht werden.

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