Melania Trump feiert exklusive Doku-Premiere im Weißen Haus

Während ein heftiger Schneesturm weite Teile der USA heimsuchte, verwandelte sich der East Room des Weißen Hauses am Samstagabend in einen privaten Kinosaal. First Lady Melania Trump (55) und Regisseur Brett Ratner (56) luden zur exklusiven Vorführung des Dokumentarfilms "Melania" - und die Gästeliste hatte es in sich.
Rund 70 handverlesene Gäste erschienen im Abendkleid oder Smoking zur nicht öffentlich beworbenen Veranstaltung. Unter ihnen befanden sich laut eines Berichtes des "Hollywood Reporters" zufolge echte Schwergewichte: Apple-CEO Tim Cook (65), Amazon-Chef Andy Jassy (58), Zoom-Gründer Eric Yuan (55) und AMD-Chefin Lisa Su (56) gaben sich ebenso die Ehre wie Königin Rania von Jordanien (55). Auch Box-Legende Mike Tyson (59), Bestseller-Autor Tony Robbins (65) und die Fiat-Erbin Azzi Agnelli waren gekommen.
Militärkapelle spielte eigens komponierte Filmmusik
Eine Militärkapelle empfing die Gäste mit berühmten Filmmelodien und dem eigens für die Dokumentation komponierten Stück "Melania's Waltz" von Hollywood-Komponist Tony Neiman. Schwarz-weiße Popcorn-Boxen mit Monogramm, gerahmte Eintrittskarten und Kekse mit dem Namen der First Lady rundeten das Erlebnis ab. Auch eine limitierte Edition ihres Bestsellers "Melania" erhielten die Gäste als Geschenk.
Sohn Barron Trump (19) war ebenso anwesend wie die Mutter des Regisseurs, Marsha Presman. Hochrangige Trump-Beamte und Kabinettsmitglieder fehlten hingegen. Quellen zufolge hatte niemand außer Melania, Ratner und einem kleinen Kreis Vertrauter den Film vor der Premiere gesehen - auch nicht der US-Präsident Donald Trump (79) selbst.
Ratners Comeback nach Jahren der Vorwürfe
Die von Amazon finanzierte Dokumentation begleitet Melania Trump über 20 Tage hinweg - vom Wahlkampf 2024 bis zur Amtseinführung. Regisseur Ratner soll monatelang in Mar-a-Lago gelebt haben, um die Aufnahmen zu realisieren. Es ist sein erstes großes Filmprojekt, seit er vor fast einem Jahrzehnt mit Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens konfrontiert wurde. Amazon soll dem Vernehmen nach rund 40 Millionen Dollar für das Projekt bezahlt haben.
Melania Trump selbst zeigte sich auf X begeistert: "Ich bin zutiefst demütig, umgeben gewesen zu sein von einem inspirierenden Raum voller Freunde, Familie und kultureller Vorreiter." Der Film startet am 30. Januar landesweit in den US-Kinos. Am Donnerstag folgt die offizielle Premiere im Kennedy Center in Washington - mit dem Präsidenten und rund 1.000 weiteren Gästen.