Max von der Groeben, Karin Thaler, Oliver Berben: Promis feiern Premiere in München

Am Montag feierte das inklusive Filmprojekt "Das gewisse Etwas" Weltpremiere im Mathäser Filmpalast in München. Was Hauptdarsteller Max von der Groeben an diesem Dreh besonders gereizt hat und wie "Kanu des Manitu"-Star Jasmin Schwiers über weibliche Rollenbilder in der Gesellschaft denkt – die AZ war dabei.
Daniela Schwan |
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In München hat der Film "Das gewisse Etwas" Premiere gefeiert.
imago 12 In München hat der Film "Das gewisse Etwas" Premiere gefeiert.
Selfie mit dem Team (v.l.): Florian Lukas, Mala Emde, Jan Bobke, Natalie Kim Lehmann, Jasmin Schwiers, Max von der Groeben, Ferdinand Kuner und Antonia Riet posieren bei der Weltpremiere von "Das gewisse Etwas" im Mathäser Filmpalast in München.
Foto: G. Schober/Getty Images/PR for Constantin Film 12 Selfie mit dem Team (v.l.): Florian Lukas, Mala Emde, Jan Bobke, Natalie Kim Lehmann, Jasmin Schwiers, Max von der Groeben, Ferdinand Kuner und Antonia Riet posieren bei der Weltpremiere von "Das gewisse Etwas" im Mathäser Filmpalast in München.
Hauptdarstellerin Jasmin Schwiers kommt zur Weltpremiere von "Das gewisse Etwas" im Mathäser Filmpalast.
dpa 12 Hauptdarstellerin Jasmin Schwiers kommt zur Weltpremiere von "Das gewisse Etwas" im Mathäser Filmpalast.
Karin Thaler
imago/Future Image 12 Karin Thaler
Katharina Scheuba
imago/Future Image 12 Katharina Scheuba
Silke Popp
imago/Future Image 12 Silke Popp
Brigitte Walbrun
imago/Future Image 12 Brigitte Walbrun
Martin Bachmann, Judith Erber und Oliver Berben
imago/Future Image 12 Martin Bachmann, Judith Erber und Oliver Berben
Johannes Berzl und Raffaela Kraus
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Antonia Riet
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Frangiskos Kakoulakis
imago/Future Image 12 Frangiskos Kakoulakis
Mala Emde und Max von der Groeben
imago/Future Image 12 Mala Emde und Max von der Groeben

Die gute Laune, die die Stars des neuen Kino-Coups von Constantin Film am Montag (31. August) im Mathäser Filmpalast verbreiten, ist ansteckend: Hauptdarstellerin Mala Emde (30) knipst fleißig Selfies mit ihren Schauspiel-Kollegen und Natalie Kim Lehmann (22, u. a. "Sturm der Liebe") strahlt im Blitzlichtgewitter am roten Teppich übers ganze Gesicht: "Meine Eltern sind heute hier dabei und ganz stolz auf mich. Und ich bin es auch", sagt die Schauspielerin der AZ.

Denn der Film, der ab Donnerstag (3. September) bundesweit in den Kinos zu sehen sein wird, ist ein Filmprojekt der besonderen Art: Mit Witz und Feingefühl erzählt Regisseur Marc Rothemund ("Ein fast perfekter Antrag") in "Das gewisse Etwas" die Geschichte von zwei Juwelen-Dieben (Max von der Groeben und Florian Lukas), die sich ausgerechnet bei einer Gruppe junger Erwachsener mit Beeinträchtigung verstecken, die mit ihren Betreuern (Mala Emde, Jasmin Schwiers, Lorenzo Germeno) gerade in den Sommerurlaub aufbrechen – und sich kurzerhand als die fehlenden Mitreisenden ausgeben.

Max von der Groeben: "Ich begegne allen Menschen offen und jedem gleich"

Zur Weltpremiere am Montag in München schwärmt Hauptdarsteller Max von der Groeben im Gespräch mit der AZ: "Es ist selten im deutschen Film und Fernsehen, dass man so eine große Aufmerksamkeit auf Menschen mit Beeinträchtigung legt." Das sei auch einer der Hauptgründe für den 34-Jährigen gewesen, an diesem Projekt mitzuwirken. "Ich begegne allen Menschen offen und jedem gleich. Das sollten alle öfter tun."

Mala Emde und Max von der Groeben
Mala Emde und Max von der Groeben © imago/Future Image

"Kanu des Manitu"-Star spricht sich gegen das Gleichsein und für Diversität in der Gesellschaft aus 

Und was macht für Hauptdarstellerin Jasmin Schwiers (44, u. a. "Das Kanu des Manitu") "das gewisse Etwas" mancher Menschen aus? "Ich finde es schön, wenn ein Mensch etwas Besonderes, etwas Eigenes, Individuelles hat. Wir sind in unserer Gesellschaft so gepolt auf Gleichsein, Schlanksein, Schönsein, da findet so viel im Außen statt." Schwiers möge es, "wenn es bunt ist und jeder anders aussieht – also Diversität und Authentizität".

Jasmin Schwiers: Mit diesen Rollenbildern will sie brechen

Als Frau und Mutter zweier Kinder kennt auch sie klassische weibliche Rollenbilder nur zu gut – will sich damit aber nicht zufriedengeben: "Meine Mama ist ein absolutes Kümmerchen, eine Versorgerin, sie hält alles zusammen, ich glaube, das habe ich von ihr übernommen. Das Gleiche gilt für meine Oma."

Hauptdarstellerin Jasmin Schwiers kommt zur Weltpremiere von "Das gewisse Etwas" im Mathäser Filmpalast.
Hauptdarstellerin Jasmin Schwiers kommt zur Weltpremiere von "Das gewisse Etwas" im Mathäser Filmpalast. © dpa

Das sei zwar eine gute Eigenschaft, aber: "Man muss auch aufpassen, dass man sich nicht zu sehr selber darin verliert, dass es immer nur den anderen gut geht. Mit diesem Rollenbild, das sehr viel Positives hat, versuche ich ein bisschen zu brechen – um mich selbst nicht ganz aus den Augen zu verlieren."

Ebenfalls bei der Premiere dabei: Constantin-Chef Oliver Berben, die Schauspieler Silke Popp (die nach der Vorstellung schwärmt: "Was für eine berührende Komödie über Vorurteile und Menschlichkeit – perfekt ist langweilig!"), Karin Thaler ("Rosenheim-Cops") oder Johannes Berzl ("Guglhupfgeschwader").

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