Max Müller von den "Rosenheim-Cops" gibt zu: "Ansonsten wäre eine Katastrophe passiert"

Seit 2002 hat Max Müller die Rolle des Polizeihauptmeisters "Michi Mohr" bei den "Rosenheim-Cops" inne. Ob man sich auch privat auf seinen Einsatz verlassen kann? In der AZ erzählt der Schauspieler von einer brenzligen Situation im Bekanntenkreis – und verrät, wie er gehandelt hat.
Eva Meeks
Eva Meeks,
Daniela Schwan |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Bekannt aus "Die Rosenheim-Cops": Schauspieler Max Müller.
Bekannt aus "Die Rosenheim-Cops": Schauspieler Max Müller. © BrauerPhotos/P.Schoenberger

Als sympathischer Polizeihauptmeister "Michi Mohr" hat sich Max Müller (61) in die Herzen der ZDF-Zuschauer gespielt. Mit seiner liebenswerten, etwas verpeilten Art sorgt der Charakter seit 2002 für einprägsame TV-Momente bei "Die Rosenheim-Cops". Doch der Schauspieler zeigt offenbar nicht nur vor der Kamera vollen Einsatz: In der AZ erzählt Max Müller nun von einer privaten Situation, in der man sich ganz auf ihn verlassen konnte.

Max Müller und Karin Thaler: "So schonungslos ehrlich"

Anlässlich der Lesung von Serienkollegin Karin Thaler (60) machte sich kürzlich auch Max Müller auf den Weg in eine Rosenheimer Buchhandlung. Im Gespräch mit der AZ zeigte sich der Schauspieler beeindruckt von Thalers Offenheit: Die 60-Jährige verarbeitet in "Stark, weil ich stark sein musste – Die Doppelrolle meines Lebens" unter anderem die Spielsucht ihrer Mutter – und wie sie diese jahrelang finanziell unterstützen musste.

Für den Mut seiner Kollegin hat Max Müller nur lobende Worte übrig: "Ihr Buch ist harter Tobak, so schonungslos ehrlich mit so einer Familien-Geschichte, die Spielsucht und die Schulden ihrer Mutter, die sie jahrzehntelang begleitet hat, umzugehen", so der 61-Jährige. "Hut ab, eine große Leistung, vor allem auch, weil sie der Mutter gegenüber respektvoll und voller Liebe schreibt. Andere würden in so einer Situation mit den Eltern brechen."

Karin Thaler (li.) und Max Müller stehen seit 2002 gemeinsam vor der Kamera. "Ich habe die Karin Thaler wirklich in mein Herz geschlossen", schwärmt er in der AZ.
Karin Thaler (li.) und Max Müller stehen seit 2002 gemeinsam vor der Kamera. "Ich habe die Karin Thaler wirklich in mein Herz geschlossen", schwärmt er in der AZ. © imago/Revierfoto

Max Müller zur AZ: "Konnte Schlimmes abwenden"

Die AZ wollte daraufhin vom "Michi Mohr"-Darsteller wissen, ob er auch aushelfen würde, wenn in seinem privaten Umfeld eine finanzielle Notlage entstünde. "Ich war sogar in einer ähnlichen Situation! Es ging um zwei Menschen, denen ich helfen wollte, ansonsten wäre eine Katastrophe passiert, es wäre fatal ausgegangen. Also konnte ich gar nicht anders", erzählt Müller.

Lukrative TV-Rolle in "Rosenheim-Cops" ermöglicht Hilfe

Der Schauspieler erinnert sich: "Das war knapp zwei Jahre, bevor es mit den 'Rosenheim-Cops' losging, ich versprach den beiden, dass ich helfen würde, so gut ich kann." Seine Traumrolle habe es ihm schließlich ermöglicht, sogar über einen längeren Zeitraum zu unterstützen: "Dann kam das Riesengeschenk 'Michi Mohr', womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Das größte Geschenk meines beruflichen Lebens."

Dankbar meint Max Müller zur AZ: "Diese Rolle hat mir Türen geöffnet. Türen, von denen ich nicht mal wusste, dass es sie gibt." Der 61-Jährige erklärt: "Dadurch konnte ich helfen, über einen langen Zeitraum hinweg, ich konnte Schlimmes abwenden, darüber bin ich wirklich froh."

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.