Markus Söder empfängt Bayern-Stars in der Bayerischen Staatskanzlei
Für die Stars des FC Bayern ging es am Mittwoch nicht auf den Trainingsplatz, sondern in die Münchner Staatskanzlei. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (59) empfing dort die Frauen- und Herrenmannschaft des deutschen Rekordmeisters. Anlass waren die Meistertitel der beiden Teams in der vergangenen Saison. Der Termin war von der Staatskanzlei für 13 Uhr im Kuppelsaal angesetzt worden.
Zu den prominentesten Gästen gehörten Kapitän Manuel Neuer (40), Torjäger Harry Kane (33) und Cheftrainer Vincent Kompany (40). Auch Bayern-Präsident Herbert Hainer (72) war bei dem Empfang dabei. Gemeinsam mit ihnen wurde auch das erfolgreiche Frauenteam des Vereins geehrt.
Im Mittelpunkt stand die Würdigung der vergangenen Saison. Ganz ohne Blick auf die neue Spielzeit kam Söder allerdings nicht aus. Laut "Bild" richtete der Ministerpräsident eine augenzwinkernde Bitte an Kane und Co.: "Denkt bitte in den kommenden Wochen daran: Es kann nicht sein, dass Dortmund vor euch steht. Deshalb bitte ich ganz herzlich, das bald zu beenden!"
Söder mit kleinem Dortmund-Auftrag
Hintergrund ist der Start in die neue Bundesliga-Saison. Nach drei Spieltagen stehen die Münchner mit sieben Punkten auf dem vierten Tabellenplatz, während Borussia Dortmund neun Zähler gesammelt hat und derzeit vor dem Rekordmeister liegt.
Hainer nahm die Momentaufnahme im "Bild"-Interview gelassen. "Entscheidend ist ja, dass wir am Ende auf Platz eins stehen", sagte der Bayern-Präsident. Er sei angesichts des Potenzials der Mannschaft "äußerst positiv". Dass die Münchner derzeit noch nicht ganz oben stehen, sehe er "überhaupt nicht als Problem an".
Als einen Faktor nannte Hainer die kurze Vorbereitung zahlreicher Profis nach der Weltmeisterschaft. Kane sowie Michael Olise und Dayot Upamecano waren mit ihren Nationalmannschaften bis weit ins Turnier gekommen, auch Luis Díaz stieß erst später zur Vorbereitung. Die Mannschaft sei dennoch bereits "gut in Schuss" und werde "von Spiel zu Spiel besser", erklärte Hainer.
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