Mark Wahlberg wird 45: So wandelbar ist Marky Mark

Marky Mark oder Mark Wahlberg - jeder kennt den 45-Jährigen auf die eine oder andere Art und Weise. Der Schauspieler hat schon alles gespielt: Action-Helden, Comedy-Idioten oder Bösewichte. Mal sensibel, mal lustig, mal knallhart, mal dramatisch. So wandelbar ist der vierfache Vater.
| (cam/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen

Happy Birthday, Mark Wahlberg! Der Schauspieler und Produzent wird heute 45 Jahre alt und kann bereits auf eine sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken. Bekannt machte ihn Anfang der 90er Jahre die Hip-Hop-Formation Marky Mark and the Funky Bunch sowie seine Model-Tätigkeit für die Unterwäschemarke Calvin Klein. Seitdem ist viel passiert - aus Marky Mark wurde der seriöse Mark Wahlberg. Der vierfache Familienvater hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem ernstzunehmenden Schauspieler entwickelt. Kaum ein anderer Star hat bereits in so vielen Genres überzeugt.

Mag Mark Wahlberg keine Burger? Er hat zumindest einen abgeschafft - was dahinter steckt, erfahren Sie auf Clipfish

Der Action-Held

Mark Wahlberg ist ein Kämpfer und macht sich in seinen Filmen gerne mal die Hände schmutzig. Mit "Shooter", "Max Payne", "2Guns", "Lone Survivor" und "Transformers: Ära des Untergangs" untermauert er seinen Status als Action-Held. Mit den Decepticons und Autobots legt er sich im fünften Teil der "Transformers"-Reihe 2017 erneut an. In diesem Jahr wird er im Katastrophenfilm "Deepwater Horizon", der von der Explosion der gleichnamigen Ölplattform im Golf von Mexiko handelt, in einer Hauptrolle zu sehen sein.

Der Bösewicht

Obwohl er sehr glaubhaft den Helden mimen kann, überzeugt er ebenso als Psychopath. In "Fear - Wenn Liebe Angst macht" akzeptiert er als Dave McCall die Trennung von Reese Witherspoons Nicole Walker nicht. Er stellt ihr nach, verfolgt sie regelrecht und macht ihr und ihrer Familie das Leben zur Hölle.

Die Comedy-Seite

Mark Wahlberg und Will Ferrell in "Daddy's Home - Ein Vater zu viel" Foto:2015 Paramount Pictures. All Rights Reserved.

Neben Wahlbergs Faible für Action-Kracher hat er auch eine komische Seite. "Ted", "Ted 2" sowie "Die etwas anderen Cops" und "Daddy's Home - Ein Vater zu viel" mit Comedy-Schwergewicht Will Ferrell beanspruchen durchaus die Lachmuskeln. Nicht zu vergessen die Action-Komödie "Pain & Gain" mit Dwayne "The Rock" Johnson. Dabei ist sich der 45-Jährige nicht zu schade, auch sich selbst zu veräppeln.

Die dramatischen Ausflüge

Nicht mal das Drama-Genre ist vor Wahlberg sicher. Er war bereits ein besorgter Familienvater in "In meinem Himmel" sowie der Bruder von Joaquin Phoenix in "Helden der Nacht" oder von Tyrese Gibson und Garrett Hedlund im Familiendrama "Vier Brürder". In "Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens" lebt er als Vince Papale den amerikanischen Traum - vom Football-Fan zum Spieler, der den entscheidenden Touchdown erzielt und damit zu Tränen zu rührt.

Die Prestige-Rollen

Einige Filme von Mark Wahlberg mögen Kopfschütteln bei so manchem Zuschauer hervorrufen. Mal ist die Action zu unglaubwürdig, mal die Scherze zu flach. Das mag man oder eben nicht. Doch mit ein paar Rollen hat er selbst die härtesten Kritiker überzeugt. Mit "Boogie Nights" gelang ihm 1997 der Durchbruch in Hollywood. Er ist als Dirk Diggler zu sehen und spielt eindrucksvoll den Aufstieg und Fall des Pornodarstellers. Wahlberg erhielt eine Nominierung für den Satellite Award, der besondere Leistungen in der Film- und Medienbranche würdigt.

Eine Oscar-Nominierung in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" erhielt er im Jahr 2007. In Martin Scorseses "Departed - Unter Feinden" glänzte Wahlberg neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Jack Nicholson. Das Katz-und-Maus-Spiel der Mafia mit der Polizei in der US-Stadt Boston ist ein Thriller der Extraklasse. Der Streifen war nicht nur an den Kinokassen ein Erfolg. Scorsese erhielt dafür auch seinen bis dato einzigen Regie-Oscar.

Mark Wahlberg (li.) als Micky Ward in in "The Fighter" Foto:Wildbunch Germany

Ebenfalls hochgelobt von Kritikern und Zuschauern: Der Box-Film "The Fighter". Das Sport-Drama basiert auf dem Leben des ehemaligen Box-Weltmeisters Micky Ward, den Wahlberg verkörpert. Nach der Golden-Globe-Nominierung wurde er zwar nicht für den Oscar berücksichtigt, dafür sahnten seine Co-Stars Christian Bale und Melissa Leo als beste Nebendarsteller ab. Und Wahlberg zementierte seinen Status als ernstzunehmender Schauspieler. Ganz gleich ob lustig, dramatisch, ernst, heldenhaft oder taff - Mark Wahlberg traut sich an alles heran und schafft es in den meisten Fällen, zu überzeugen. Hut ab, vor diesem Genre-Reichtum!

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren