Marius Borg Høiby legt Berufung ein und randalierte wohl im Gefängnis

Marius Borg Høiby wird gegen seine Haftstrafe Berufung einlegen, haben seine Anwälte erklärt. Zudem randalierte der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit wohl im Gefängnis.
(lau/spot) |
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Marius Borg Høiby stammt aus einer früheren Beziehung von Kronprinzessin Mette-Marit.
Marius Borg Høiby stammt aus einer früheren Beziehung von Kronprinzessin Mette-Marit. © ddp/STELLA/Marius Gulliksrud

Nach der Urteilsverkündung gegen Marius Borg Høiby (29) am Montagmorgen steht jetzt fest, dass der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) Berufung gegen das Urteil einlegen wird. Høiby ist vom Amtsgericht in Oslo zu vier Jahren Haft verurteilt worden - wegen zweifacher Vergewaltigung und Körperverletzung. Von zwei Vergewaltigungsvorwürfen wurde er freigesprochen, wie unter anderem "VG" berichtete.

Jetzt berichtet "Dagbladet", dass Høiby Berufung einlegen wird. Das erklärten die Verteidiger Petar Sekulic und Ellen Holager Andenæs nach einem Gespräch mit ihrem Mandanten im Gefängnis gegenüber Journalisten. Høiby sei demnach "sehr zufrieden mit dem, was wir als ziemlich weitreichende Freisprüche ansehen, aber er ist der Überzeugung, dass er in Bezug auf die Vergewaltigungsvorwürfe eindeutig unschuldig ist und Haukland in keiner Weise misshandelt hat. Für ihn steht fest, dass Berufung eingelegt werden muss", so Verteidiger Petar Sekulic gegenüber "Dagbladet". Ein mögliches Berufungsverfahren könnte nach Einschätzung der Anwälte im Jahr 2027 beginnen.

Marius Borg Høiby bleibt weiterhin in Haft

Außerdem hatten Høibys Anwälte eine Freilassung aus der Haft beantragt, damit der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit bei seiner erkrankten Mutter sein kann. Dieser Antrag wurde vom Bezirksgericht Oslo am Montagabend jedoch abgelehnt, wie ebenfalls "Dagbladet" berichtet. Kronprinzessin Mette-Marit leidet an der unheilbaren Lungenkrankheit Lungenfibrose. Ihr Zustand hat sich in der jüngsten Zeit deutlich verschlechtert und sie wurde auf die Warteliste für eine Lungentransplantation gesetzt.

Er brach sich offenbar aus Wut den Arm

Zudem berichtet "Dagbladet", dass Høiby auf die Ablehnung seines vorherigen Antrags auf Freilassung aus der Haft aus der vergangenen Woche aggressiv reagiert habe. Als das Berufungsgericht Borgarting seinen Antrag auf Freilassung ablehnte, war er sehr enttäuscht und schlug in seiner Gefängniszelle gegen einen Schrank. Dabei habe er sich die rechte Hand gebrochen. "Er wurde wütend und aufgebracht. Er wollte lange Zeit nicht mit den Beamten sprechen", heißt es in einem Bericht aus dem Gefängnis, der in der heutigen Gerichtsverhandlung vorgestellt wurde.

Høibys rechter Arm sei angeblich blau angelaufen. Er wurde zudem in eine Notaufnahme gebracht.

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  • Anita Lane vor einer Stunde / Bewertung:

    Brach sich Marius den Arm oder die Hand? Im Zwischentitel steht etwas anderes als im Fließtext.

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