Maria von Welser will sich trotz Hirntumoren nicht mehr operieren lassen

Seit vier Jahren lebt Maria von Welser bereits mit der Diagnose Hirntumor und hat bereits mehrere OPs überstanden. Jetzt will sie sich allerdings nicht mehr unters Messer legen.
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Bei Maria von Welser wurde 2017 ein Gehirntumor festgestellt. Nach einer Operation wuchs die Geschwulst erneut und zwei weitere wurden entdeckt.
Bei Maria von Welser wurde 2017 ein Gehirntumor festgestellt. Nach einer Operation wuchs die Geschwulst erneut und zwei weitere wurden entdeckt. © BrauerPhotos / Neugebauer

Maria von Welser will keine Operationen mehr in ihrem Kopf. Dabei wurden bei der Münchner TV-Ikone, die in den Siebzigern als Redakteurin bei der AZ arbeitete und in den Achtzigern durch die Show "Mona Lisa" deutschlandweit bekannt wurde, drei Gehirntumore diagnostiziert.

Maria von Welser: Hirntumor wächst nach OP wieder nach

Bereits 2017 hatte sich die 74-Jährige unters Messer gelegt, jedoch ohne Erfolg. Die Geschwulst in ihrem Kopf war ein Jahr später wieder nachgewachsen, wie sie der AZ in einem Interview 2019 erzählte. Danach folgten eine Strahlenbehandlung und zwei Augen-OPs.

Von weiteren operativen Eingriffen will Maria von Welser absehen. "Ich habe für mich beschlossen: Ich lasse mich in meinem Kopf nicht mehr operieren. Ich hatte das einmal, und es ist relativ glimpflich ausgegangen, also ohne schlimme Nebenwirkungen. Das will ich nicht noch ein zweites Mal riskieren", erklärt sie im Gespräch mit "Bild".

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Wie geht es Maria von Welser heute?

Nach Aussage der Münchner TV-Ikone sei das Wachstum der beiden größeren Tumore durch "intensive Bestrahlung 2018" gestoppt worden. Der dritte Tumor habe sich an einer "unkritischen Stelle im Kopf" neu entwickelt. Trotzdem will sich Maria von Welser ihr Leben nicht davon bestimmen lassen: "Ich würde mich gerne nur wieder mit dem Leben und nicht mehr mit meinem Kopf beschäftigen! Und es ist doch so: Alle Menschen haben irgendwo etwas, das kneift – ich hab’s nun mal im Kopf."

 

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